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04.01.2019 | Innovative Hochschule, Leuchtturm_NR

Zwei erfolgreiche Auftaktveranstaltungen von „Leuchtturm_NR“: Fit für die Textilindustrie 4.0

Auftaktveranstaltung von „Leuchtturm_NR“: Dr. Karin Korn-Riedlinger (BMBF) (1.v.l.) eröffnet zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Land, Stadt und Hochschule das „Textile Innovatorium“. (Quelle: THD/INDIGO)
Auftaktveranstaltung von „Leuchtturm_NR“: Dr. Karin Korn-Riedlinger (BMBF) (1.v.l.) eröffnet zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Land, Stadt und Hochschule das „Textile Innovatorium“. (Quelle: THD/INDIGO)

An seinen beiden Standorten – dem Campus Mönchengladbach sowie Krefeld – zeigte das Vorhaben „Leuchtturm_NR“ in zwei Auftaktveranstaltungen am 26. und 29. November 2018, wie die Zukunft der Textilindustrie und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aussehen kann. Beide Veranstaltungen wurden von zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Politik begleitet.

Die Hochschule Niederrhein nimmt im Bereich der Textil- und Bekleidungstechnik deutschland- und europaweit eine Spitzenposition ein. Durch das Vorhaben „Leuchtturm_NR“ wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ die regionale Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in der Oberflächentechnologie weiter gestärkt. Am 27. November 2018 wurde auf dem Campus in Mönchengladbach das Textile Innovatorium eröffnet. Das kreative Labor ist ein Begegnungsort, an dem studentische Ideen, Projekt- und Forschungsarbeiten bis zu marktfähigen Produkten und gegebenenfalls auch bis zur Firmengründung weiterentwickelt werden. Unternehmen können direkt an den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik ankoppeln, Mitarbeitende wie auch Studierende vernetzen und gemeinsam Prototypen umsetzen. Diverse Hightech-Geräte, wie ein Tisch-Rotor zum Spinnen von Vliesstoffen oder eine Strickmaschine für den 3D-Strick, werden ebenfalls von industriellen Partnern temporär zur Verfügung gestellt, um Studierende zu schulen und kreative Produktideen zu testen.

Vom Creative Lab zum vollautomatisierten Robotersystem
Ein weiterer Schritt in Richtung Transferhochschule ist am 29. November 2018 auf dem Campus Krefeld West mit der Einweihung erster Anlagenteile der neuen Hochdurchsatzanlage gemacht worden. Ziel dieses Teilprojektes ist es, Entwicklungsprozesse mithilfe eines Robotersystems so zu digitalisieren, dass die Standards der Industrie 4.0 auf Innovationen in der Oberflächentechnologie übertragen werden. Davon profitieren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Region, die im Institut für Oberflächentechnologie (HIT) eine Forschungsinfrastruktur nutzen können, wie sie in der Regel nur Großkonzernen nur Verfügung steht. Dank moderner Automatisierungstechnik soll die Produktentwicklung von beispielsweise Farben, Lacken oder Funktionstextilien so um das Fünffache beschleunigt werden. Zugleich sollen Dozierende der Hochschule Niederrhein zusammen mit Promovierenden, Studierenden sowie Angestellten der regionalen KMU in dem „Co-Working-Space“ gemeinsam angewandte Forschung und Lehre betreiben.

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Zur Pressemitteilung der Hochschule Niederrhein/Auftakt Mönchengladbach
Zur Pressemitteilung der Hochschule Niederrhein/Auftakt Krefeld

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