Neuigkeiten
19.12.2018 | Innovative Hochschule, WITI

Workshop von „WITI“: Vernetzung der Hochschullandschaft mit der Stadt

Prof. Michael Hölscher in seiner Eröffnungsrede zum Workshop des Teilprojekts „Town & Gown“ von „WITI“ (Quelle: Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer)
Prof. Michael Hölscher in seiner Eröffnungsrede zum Workshop des Teilprojekts „Town & Gown“ von „WITI“ (Quelle: Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer)

Wie arbeiten Standorte mit den ansässigen Hochschulen zusammen und wie gelingt der Transfer in die Stadtgesellschaft? Am Beispiel Koblenz diskutierten dies zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Hochschulen, Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen, die sich für einen Workshop des „WITI“-Teilprojektes „Town & Gown“ am 9. November 2018 an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar zusammenfanden.

In Rheinland-Pfalz gibt es 22 Hochschulstandorte von Bernkastel-Kues bis Zweibrücken. Die Hochschulen bieten einen Mehrwert in Forschung und Lehre, bilden den Nachwuchs für Unternehmen und öffentliche Institutionen aus, engagieren sich für den Austausch in der Region. Das „Innovative Hochschule“-Projekt „Town & Gown“ thematisierte nun, wie die Wissenschaft in der Stadt und Region Koblenz noch sichtbarer gemacht werden kann. Eingebunden ist das Projekt in das Vorhaben „WITI – Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung“ – einem von 29 Vorhaben in der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Prof. Dr. Michael Hölscher, Projektleiter von „WITI“ an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer betonte: „Die engere Verzahnung von Hochschulen und Hochschulstandort steht und fällt mit dem Bekenntnis der Stadt, sich noch stärker für die Studierenden und für die Themen der Hochschulen zu öffnen. Umgekehrt müssen sich die Hochschulen als Teil der Stadtgesellschaft wahrnehmen. Beides ist in Koblenz gegeben“.

Themen, die Koblenz bewegen
Drei Impulsvorträge, jeweils zur Wissenschaftskommunikation sowie zu den Fallbeispielen „MINT-Region“ und „Koblenzer Wochen der Demokratie“, bildeten die Basis für die drei folgenden Workshops. Dabei ging es einerseits um die Analyse von Potenzialen, Koblenz als MINT-Region zu positionieren. Andererseits wurde an konkreten Projektideen mit Fokus auf Möglichkeiten der Partizipation gearbeitet. Im Themenfeld „Koblenzer Wochen der Demokratie“ wurden beispielsweise Zielgruppen definiert und mögliche Ansprachen identifiziert, um die mediale Reichweite insgesamt zu verbessern. Die Themen wurden vorab durch einen Arbeitskreis des Oberbürgermeisters mit der Wirtschaftsförderung, den Präsidenten der vier Koblenzer Hochschulen und weiteren Akteuren aus Stadtverwaltung und Hochschulen als besonders relevant identifiziert.

Mehr zu „WITI“

Zur Pressemitteilung der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

Unsere Website verwendet Cookies und die Analytics Software Matomo. Mehr Information OK