Communicorns: Gemeinwohl als zentrales Unternehmensprinzip Datum: , Thema: TriCo
Startups, die zu Milliardenunternehmen heranwachsen – so genannte Einhörner –, gelten als ultimatives Ziel unternehmerischen Handelns. Doch was, wenn wir das Gemeinwohl ins Zentrum der Wirtschaft stellen und unsere Handlungen daran ausrichten? Die Leuphana Social Innovation Community hat dafür den Begriff Communicorn entwickelt.
Communicorn setzt sich zusammen aus „Community“ und „Unicorn“. Es bildet den Gegenbegriff zu jungen Unternehmen, die auf maximalen Gewinn ausgerichtet sind und im Wirtschaftsjargon als Einhörner oder eben Unicorns bezeichnet werden. Stattdessen liegt der Fokus darauf, gemeinsam Orte, Netzwerke und Strukturen zu schaffen, um die Transformation hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft aktiv und gemeinschaftlich zu gestalten.
Im gleichnamigen Video- und Audio-Podcast „Communicorn“ beleuchten die Hosts Prof. Dr. Steffen Farny, Dr. Frederic Penz und Charlotte von Wulffen von der Leuphana mit ihren Gästen, welche Rolle Communities für ihr Unternehmen spielen. Sei es Esin Rager, Geschäftsführerin des FC St. Pauli und Gründerin von samova, Heyho-Geschäftsführer Timm Duffner oder Kerstin Blumberg und Corinna Krome vom Lüneburger Co-Working Space Utopia – in vorerst acht Episoden berichten soziale Innovatorinnen und Innovatoren, wie wichtig etwa Diversität für sie ist, was ein Perspektivwechsel bewirken kann und welche Erfolge sie mit ihrem Ansatz bereits erzielt haben.
Im September 2025 lädt die Social Innovation Community zudem zur Communicorn Konferenz an die Leuphana Universität Lüneburg ein. Hier treffen sich Menschen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft, um die gemeinschaftliche Umsetzung und Skalierung sozialer Innovationen voranzutreiben.
Die Leuphana Social Innovation Community ist Teil des IHS-Projekts „TrICo – Transformation durch Innovation und Kooperation in Communities“.
Textquelle: Projektteam TrICo