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TechCheck: Unternehmen auf dem Weg zur zirkulären Wertschöpfung Datum: , Thema: InCamS@Bi

Wie gelingt der Einstieg in die zirkuläre Wertschöpfung? Der TechCheck unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse und Produkte nachhaltiger zu gestalten, indem das Team des Projekts InCamS@BI praxisnahe Analysen, konkreten Handlungsempfehlungen und interdisziplinäre wissenschaftliche Expertise anbieten.

Eine Gruppe aus fünf Personen im Gespräch.
Das interdisziplinäre Team des Projekts InCamS@BI unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung einer zirkulären Wertschöpfung: (v.l.) Marcel Schuster, Dr. Stephan Kartelmeyer, David Schöning, Pauline Ulbrich und Heike Wulf. Quelle: K. Starodubskij / HSBI

Ressourcen schonen, Prozesse effizienter gestalten und Kosten senken sind zentrale Treiber für die Umsetzung zirkulärer Wertschöpfungsprozesse in Unternehmen. Doch was sind erste Schritte? Und wo beginnt die Umstellung? Das IHS-Projekt InCamS@BI der Hochschule Bielefeld und der Universität Bielefeld unterstützt Unternehmen beim Übergang zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen mit seinem Technology Check (TechCheck). Das Beratungsformat richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen der Region Ostwestfalen-Lippe.

Konkret erprobt hat das die MS Protect GmbH aus Bielefeld. Die Firma fertigt Faltenbälge, um Maschinen vor äußeren Einflüssen wie Verschleiß oder Schmutz zu schützen. Nach einem Vorgespräch mit Geschäftsführer Marcel Schuster machten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Team von InCamS@BI im Herbst 2025 vor Ort ein Bild des Herstellungsprozesses. Aus der Analyse von Prozessen, Verfahren und Produkten ermittelte das InCamS@BI-Team unterschiedliche Problemstellen für eine zirkuläre Wertschöpfungskette, die zu einem Wertverlust einzelner Produkte führen können. Auf Grundlage dieser Problemstellen wurden im nächsten Schritt Optimierungspotenziale identifiziert und daraus konkrete Maßnahmen für eine zirkuläre Wertschöpfungskette abgeleitet: „Die Kooperation mit InCamS@BI hat uns geholfen, zirkuläre Potenziale in unseren Produkten zu erkennen“, berichtete Schuster von seinen Erfahrungen im TechCheck.