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Landschaft ist veränderbar – Animationsfilm lädt zur visuellen Reise ein Datum: , Thema: GeisTreich

Die Weinberge des Rheingaus sind Teil einer einzigartigen Kulturlandschaft. Ein Animationsvideo aus dem Transferprojekt GeisTreich zeigt, wie diese Landschaft künftig aussehen könnte. Das Video lädt dazu ein, gemeinsam neue Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung zu entdecken.

Screenshot des Posts mit Bild eines Traktor in einer Rebenlandschaft
Screenshot des erfolgreichen Posts mit einer lebhaften Diskussion in den Kommentarzeilen bei Instagram Quelle: Frank Doering (Atelier für Mediengestaltung) / HGU

Wie kann die vom Weinbau geprägte Kulturlandschaft im Rheingau zukunftsfähig bleiben? Im IHS-Projekt GeisTreich entwickeln die Hochschule Geisenheim University (HGU) und das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) seit 2023 gemeinsam mit lokalen Akteuren Lösungsstrategien für die Region. Ein Animationsvideo ermöglicht jetzt eine Reise in eine mögliche Zukunft und lädt dazu ein, neue Perspektiven auf diese Landschaft zu entdecken.

Die gewachsene, kulturell und wirtschaftlich bedeutsame Landschaft des Rheingaus hat sich über die letzten Jahrzehnte stark verändert. Vielerorts sind in der Vergangenheit im Zuge von Flurbereinigungen homogene, ganz auf den Weinbau zugeschnittene Landschaftsteile entstanden. Heute wirken neben wirtschaftlichen Aspekten klimatische, ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Region ein.

Die Kulturlandschaft im Rheingau – wohin geht die Reise?

Das Animationsvideo „Landschaft ist veränderbar“, das im Transferprojekt GeisTreich entwickelt wurde, ermöglicht nun eine visuelle Reise. Es zeigt, wie eine weinbaugeprägte Kulturlandschaft aussehen könnte, in der landwirtschaftliche Nutzung, Biodiversität, kulturelle Identität und regionale Besonderheiten zusammengedacht werden.

Das Video ist dabei kein Ergebnis eines fertigen Plans, sondern der Entwurf für eine mögliche Zukunft: Es versteht sich als Impuls und möchte dazu anregen, neue Ideen zu entwickeln – gemeinsam mit den Akteuren der Region, Winzerinnen und Winzern, Behörden, Naturschutz, Kulturschaffenden, lokalen Initiativen, der Wissenschaft und überhaupt allen, die hier leben und diese Landschaft mitgestalten möchten.