In vier Schritten zum Innovationsökosysteme: Das Bayreuther Modell Datum: , Thema: RIA
Wie müssen aus Sicht einer Hochschule Innovationsökosysteme gestaltet sein, damit sie für Wirtschaft und Gesellschaft eine hohe Dynamik mit klar erkennbarem Mehrwert erzeugen? Das IHS-Projekt RIA der Universität Bayreuth hat ein Whitepaper veröffentlicht, das als Toolbox und Blaupause für die Entwicklung regionaler Innovationsökosysteme dienen kann.
Das „Bayreuther Modell für Innovationsökosysteme“ wurde in einer Kooperation zwischen dem IHS-Projekt RIA und den Technologie Impact Hubs Oberfranken entwickelt. In vier Phasen von der Identifizierung und Mobilisierung bis hin zur Vernetzung und Umsetzung von Innovationsprojekten bietet es einen strukturierten Rahmen für den Auf- und Ausbau eines regionalen Innovationsökosystems.
„Anhand des Beispiels Oberfranken wird gezeigt, wie eine industriestarke, ländlich geprägte Region mit vielen Hidden Champions ihre Innovationskraft durch Transferstrukturen, Technologie-Labs und Netzwerk- und Innovationsformate deutlich steigern kann. Während Unternehmen einen schnellen Zugang zu Forschung, Technologien, Talenten und Prototyping erhalten und Hochschulen sich neue Transfer- und Drittmittelpotenziale erschließen, sichern sich Wirtschaftsförderung, Kammern und Verbände als Multiplikatoren und Interessenvertreter die langfristige Verstetigung der Strukturen und Aktivitäten. Das Whitepaper bietet diesen Stakeholdern konkrete Handlungsempfehlungen und macht das «Bayreuther Modell» zu einem übertragbaren Werkzeugkasten für Regionen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz durch kooperative Innovation nachhaltig stärken wollen.“ Zitat Beermann und Eder (2025, S.2).
Quelle: Beermann, Petra und Eder, David (2025). Regionale Innovationsökosysteme – Das Bayreuther Modell: Eine Blaupause zur Ermöglichung und Beschleunigung regionaler Innovationen. Institut für Entrepreneurship & Innovation der Universität Bayreuth. DOI: 10.15495/EPub_UBT_00008728