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29.08.2018 | FORZA

„FORZA“ ergreift die Initiative: Aufbau zum ingenieurwissenschaftlichen Zentrum in Mitteldeutschland geplant

Kathrin Meyer (Referatsleiterin „Neue Instrumente und Programme der Innovationsförderung“) begrüßt die Gäste der Auftaktveranstaltung von „FORZA“ im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Quelle: Hochschule Anhalt)
Kathrin Meyer (Referatsleiterin „Neue Instrumente und Programme der Innovationsförderung“) begrüßt die Gäste der Auftaktveranstaltung von „FORZA“ im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Quelle: Hochschule Anhalt)

Zum Auftakt des Projektes „FORZA“ am 23. Mai 2018 gab die Hochschule Anhalt seinen Gästen auf Schloss Köthen eine thematische Einführung in die Bedeutung der Digitalisierung im Bereich der Life Sciences. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zeigten Interesse an dem mitteldeutschen Transfervorhaben.

Die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft macht etwa 20% des Gesamtumsatzes in der Region rund um Anhalt-Bitterfeld aus. Auf die Life Sciences, also die Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie die Biotechnologie, setzt deshalb das Verbundprojekt „FORZA – Forschungs- und Technologietransfer für das Leben im Digitalen Zeitalter“ der in Köthen beheimateten Hochschule Anhalt, die als „Innovative Hochschule“ in der gleichnamigen Bund-Länder-Initiative gefördert wird. Durch die Einführung und Anwendung der Digitalisierung (Big-Data-Management, Cloud-Technologien, Internet-of-Things) sollen die Ergebnisse der Forschungstätigkeit zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen in nachhaltigen Maßnahmen planbar und messbar demonstriert werden. Dabei setzt die Hochschule Anhalt auf den erhöhten Bedarf der klein- und mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum, indem sie die Lücke zwischen Forschung an der Hochschule und Anwendung in der regionalen (Land-)Wirtschaft schließen will.

Etablierung zum mitteldeutschen Ingenieurwissenschaftszentrum
Als ersten Schritt wird die Hochschule das „Innovationsbündnis Anhalt e.V.“ gründen. Es dient als Basis für die Mitwirkung aller regionalen Akteure, die an einer engen Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Forschung und Entwicklung interessiert sind. Regionale Innovationsforen und ein interdisziplinäres Transfermanagement-Team runden die strategische Ausrichtung ab. Insgesamt sollen acht Teilvorhaben realisiert werden. Konkret geht es um Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Landwirtschaft, um Industrie 4.0, die Digitalisierung in der Ernährungsindustrie oder Smart Services im regionalen Kontext. Übergeordnetes Ziel ist es, die Kompetenzen in den Bereichen Life Sciences, Elektrotechnik, Maschinenbau, (Geo-/Bio-)Informatik, Architektur und Design zu einem Innovationsknotenpunkt auszubauen und die Vision der Hochschule Anhalt als „Transfer-Hochschule 2022“ zu verwirklichen.

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