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31.08.2018 | Stage_2.0

Start für „stage 2.0“: Künstlerische Projekte an der Außenalster

Visualisierter Klang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (Quelle: PtJ)
Visualisierter Klang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (Quelle: PtJ)

Am 19. Juni 2018 feierte die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (HfMT) die Kick-off-Veranstaltung ihres Projektes „stage 2.0“. Ein interessiertes Publikum, darunter hochrangige Gäste aus der Kultur- und Wissenschaftspolitik, erhielt mit musikalisch untermalten Eröffnungsreden, künstlerischen Live-Präsentationen und einer Ausstellung einen ersten Vorgeschmack auf die Ausrichtung des Fördervorhabens.

Als deutschlandweit einzige künstlerische Hochschule konnte sich die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) mit ihrem Projekt „Stage_2.0: Alsterphilharmonie. Die Bühne als Ort des künstlerischen Wissenstransfers und der gesellschaftlichen Teilhabe“ in der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ erfolgreich behaupten. Matthias Graf von Kielmansegg, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hob die einzigartige Stellung und Chance der HfMT hervor: „Nutzen Sie dieses Alleinstellungsmerkmal!“ Weiter betonte der Ministerialdirektor: „Innovationen, die unsere Gesellschaft voranbringen, entstehen nicht nur in den Laboren, Werkstätten und Denkerstuben unserer Hochschulen, sondern auch in ihren Proberäumen und auf ihren Bühnen. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg stößt mit der „Stage_2.0: Alsterphilharmonie“ einen intensiven Dialog zu ihren Ideen und Entwicklungen mit den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs an – ein Ansatz mit Signalwirkung für andere Hochschulen aus dem künstlerischen Spektrum.“

Multisparten-Theater für gesellschaftliche Teilhabe
Prof. Dr. Georg Hajdu, Projektleiter, unterstrich die Zielsetzung des Förderprojektes: „Mit zahlreichen Angeboten verlassen wir den geschützten Raum der Hochschule und suchen die Öffentlichkeit, um so die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen“. Dazu gehört etwa der Ausbau der technischen Infrastruktur der eigenen Bühnen. Neue Licht- und Projektionsanlagen, ein Sensorsystem für die Kunstschaffenden sowie ein Soundsystem der Superlative sollen helfen, die interaktive Bühne der Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen – als Spielfläche für neue, experimentelle und interdisziplinäre Bühnenformate zwischen Musik und Theater.
Weitere Bestandteile des breitgefächerten Spektrums sind ein Webcast, eine App für den Einsatz im Schulunterricht und ein Projekt der Elementaren Musikpädagogik in Hamburger Kindergärten unter Einbeziehung geflüchteter Musiker. Auch soll die selbstentwickelte, vernetzte Soft- und Hardware im Rahmen von Konzerten an öffentlichen Orten in Hamburg (Alter Elbtunnel u. a.) eingesetzt und erprobt werden.

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