Neuigkeiten
01.08.2018

Kick-off für „s_inn“: Ein wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt

Graphic Recorder beim Auftakt von „s_inn“: Christoph Illigens hält alle Gedankengänge auf einer großen Leinwand fest (Quelle: Julia Gottschick)
Graphic Recorder beim Auftakt von „s_inn“: Christoph Illigens hält alle Gedankengänge auf einer großen Leinwand fest (Quelle: Julia Gottschick)

Innovationen sind zumeist technologischer Natur, doch um das Miteinander in einer Gesellschaft zu verbessern, müssen mehr soziale Ideen und Lösungen erarbeitet werden. Diesem Ziel widmet sich das Transfernetzwerk „s_inn“, das die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen und die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe beim offiziellen Auftakt am 9. Juli 2018 in Düsseldorf vor rund 150 geladenen Gästen präsentierten.

Eine alternde Gesellschaft gestalten, Menschen mit Behinderung oder Fluchtgeschichte integrieren oder dafür sorgen, dass die Gemeinschaft nicht auseinanderdriftet – die sozialen Herausforderungen sind zahlreich, wenn es um die Sicherung einer gleichberechtigten und lebenswerten Gesellschaft geht. Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) und die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH RWL) starteten hierfür gemeinsam „s_inn – Transfernetzwerk Soziale Innovation“, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird. Mit seinen fünf Standorten deckt das Netzwerk das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen ab. Anlässlich der Auftaktveranstaltung hob Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hervor: „Für ein gutes Leben in Deutschland sind der Zusammenhalt unserer Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft wichtige Grundvoraussetzungen. In der Förderinitiative ‚Innovative Hochschule‘ geht es uns deshalb nicht nur um die Förderung technologischer Innovationen. Wir fördern auch soziale und kulturelle Innovationen, die mit neuen Ideen positive Impulse für unser Miteinander setzen können.“

Stellenwert sozialer Innovationen verbessern
Beim Kick-off debattierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft darüber, welchen Beitrag die Hochschulen in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern zum gesellschaftlichen Wandel leisten können. Die Ergebnisse wurden u. a. in einem Graphic Recorder (einer kunstvollen Darstellung von Ideen und Schlüsselwörtern) festgehalten. Dabei bestätigte sich, dass es über die Integration von sozialen Innovationen in Forschung und Lehre hinaus auch darum gehen muss, die Menschen für die Sache zu gewinnen und ihre Wünsche aufzugreifen – in einer pluralen Gesellschaft eine große Aufgabe. Mit der „Agentur für Transfer und Soziale Innovation“ als zentrale Anlaufstelle sowie verschiedenen Innovation-Labs will „s_inn“ genau das erreichen: Ideen und Kenntnisse aus der Forschung sichtbarer machen und die Gesellschaft an der Entwicklung neuer Fragestellungen beteiligen.

Mehr zu s_inn

Zur Pressemitteilung der KatHO NRW

Unsere Website verwendet Cookies und die Analytics Software Matomo. Mehr Information OK