Neuigkeiten
19.11.2019 | RIGL-Fulda

„RIGL-Fulda“: Bundesforschungsministerin zu Besuch an der Hochschule Fulda

Bundesforschungsministerin Karliczek an der Hochschule Fulda im Gespräch mit Dr. Rainer Blum, Michael Brand, Dr. Catherina Jansen, Prof. Dr. Karim Khakzar (v.l.) (Quelle: Hochschule Fulda)
Bundesforschungsministerin Karliczek an der Hochschule Fulda im Gespräch mit Dr. Rainer Blum, Michael Brand, Dr. Catherina Jansen, Prof. Dr. Karim Khakzar (v.l.) (Quelle: Hochschule Fulda)

Am 02. September 2019 machte sich Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei ihrem Besuch der Hochschule Fulda persönlich ein Bild vom Regionalen Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität Fulda („RIGL-Fulda“). Beim Gespräch mit dem Hochschulpräsidium, Vertreterinnen und Vertretern der Fachbereiche und des Hochschulrats kamen auch die Effekte der „Innovativen Hochschule“ zur Sprache.

Gesellschaftliche Herausforderungen kann niemand allein lösen, dafür braucht man starke Partner und ein vitales Netzwerk in der Region. Dass die Hochschule Fulda mit ihrem größten Transferprojekt „RIGL-Fulda“ bereits nachhaltige Lösungsansätze und Umsetzungsprojekte auf den Weg gebracht hat, beeindruckte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek. Es seien gerade die regionalen Netzwerke, die die Hochschule Fulda auszeichneten, betonte der Fuldaer Wahlkreisabgeordnete Michael Brand. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar unterstrich, dass Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der geeignete Hochschultyp seien, um „in die Fläche zu gehen“, weil gerade sie enge Kontakte mit den Unternehmen und der Gesellschaft in der Region pflegten. Das Regionale Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität Fulda, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, sei das beste Beispiel dafür.

 Zehn Transferprojekte für mehr Austausch mit der Region

„RIGL-Fulda“ stellte der Bundesministerin zwei seiner insgesamt zehn Umsetzungsprojekte vor: „Gesundheitstechnik für die Alltagsbewältigung“ (GetAll) sowie „Versorgungs-, Wohn- und Verpflegungskonzepte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“ (VeWoLA). Während das Projekt GetAll zum Ziel hat, älteren Menschen mittels technischer Lösungen wie Smart Home, alltagstauglicher Assistenzsysteme oder Healthcare Wearables ein gesundes, langes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, arbeitet VeWoLA daran, derselben Zielgruppe durch soziale Innovationen im Bereich Ernährung und Wohnen ein hohes Maß an Lebensqualität und Selbstbestimmung zu bieten. Projektkoordinatorin Dr. Catherina Jansen (VeWoLA) und Projektkoordinator Dr. Rainer Blum (GetAll) betonten die besonderen Problemlagen des Hochschulstandortes im eher ländlich geprägten Raum Hessens – von der Fachkräftegewinnung bis hin zu Pflege und Versorgung: „Dass wir diese Problemstellungen bearbeiten und hierbei auf zahlreiche Kooperationspartnerschaften in der Region zurückgreifen können, ist sicherlich nicht neu. Aber wir haben mit „RIGL-Fulda“ deutlich bessere Bedingungen, um hier Synergien zu schaffen und die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen, das heißt Projekte auch interdisziplinär zu bearbeiten – schon aufgrund infrastruktureller Rahmenbedingungen“ erläuterte Jansen.

Insbesondere für die Verstetigung von Kooperationspartnerschaften oder die Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern, die nicht nur „beforscht“ werden, sondern vielmehr im unmittelbaren Dialog stehen möchten, sei die „Innovative Hochschule“ von besonderer Bedeutung. Durch die Einblicke in die transdisziplinären Forschungsaktivitäten vor Ort und das gemeinsame Gespräch zwischen Hochschule und Politik gewann die Bundesforschungsministerin einen intensiven Einblick in eine von bundesweit 48 geförderten „Innovativen Hochschulen“.

Weiterführende Links:

Mehr über „RIGL-Fulda“: https://www.innovative-hochschule.de/de/innovative-hochschulen/rigl-fulda

Zur Vorhabenseite von „RIGL-Fulda: www.hs-fulda.de/rigl-fulda

Zur Pressemitteilung der Hochschule Fulda: https://www.hs-fulda.de/unsere-hochschule/alle-meldungen/meldungsdetails/detail/bundesforschungsministerin-zu-besuch

Unsere Website verwendet Cookies und die Analytics Software Matomo. Mehr Information OK