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04.03.2020 | IHJO

„Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!“ : Innovation(s)Campus bringt Wissenschaft und Praxis zusammen

Der Innovation(s)Campus ist Anlaufpunkt bei Fragen rund um das Thema Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Das Motto: „Create what's next
Der Innovation(s)Campus ist Anlaufpunkt bei Fragen rund um das Thema Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Das Motto: „Create what's next". (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam)

Die „Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!“ hat mit dem „Innovation(s)Campus“ einen neuen Anlaufpunkt für Fragen rund um das Thema Ideen-, Wissens- und Technologietransfer geschaffen. Er bietet außerdem die passende Infrastruktur, um an Ideen und Prototypen zu arbeiten. Neben Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler besuchten am 17. Februar 2020 rund 100 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die neuen Räumlichkeiten.

Der niedersächsiche Wissenschaftsminister Björn Thümler unterstrich die besondere Bedeutung des Innovation(s)Campus für die Region: „Im Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft steigert die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! die Innovationskraft der Region, indem sie neue Zielgruppen, Wege und Räume für den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erschließt. Der neue Innovation(s)Campus ist ein Ort der Möglichkeiten, der Kreativität und des Transfers, dessen einzelne Elemente passgenau ineinander greifen. Er ist damit ein herausragendes Beispiel für zukunftsweisende Innovationsförderung.“

Raum für innovative Projekte
Das Angebot des Campus baut auf drei Säulen: Infrastruktur, Veranstaltungen und Vernetzung. Erstere umfasst eine hochwertig ausgestattete Metallwerkstatt, ein Digitallabor, einen großen Seminarraum, der bei Bedarf in zwei kleinere geteilt werden kann, sowie einen flexibel nutzbaren Co-Working Space. Das Herzstück der Werkstatt ist ein Metall-3D-Drucker. Mit diesem lassen sich schnell hochwertige Prototypen sowie individualisierte Bauteile in Kleinserien fertigen.
Für digitale Prototypen bietet das Digitallabor die passende Infrastruktur: Modernste Hardware – unter anderem Virtual-Reality-Brillen und ein Kunststoff-3D-Drucker – ermöglicht hier die Erprobung und Weiterentwicklung digitaler Anwendungen. Das Digitallabor bietet Workshops zu ausgewählten Themen, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur über ihre aktuellen Themen der Digitalisierung austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten können. Mittelfristig soll so ein regionales Digitalisierungsnetzwerk entstehen.

Innovationspotenziale identifizieren
Auf der Agenda der Mitarbeitenden des Innovation(s)Campus steht auch ein zentrales Innovationsmanagement: Dazu vernetzen sie sich ebenso mit den Forscher_innen der Hochschulen wie mit den Unternehmen, Kammern, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen der Region. Auf diese Weise wollen sie einerseits unentdecktes Potenzial für technische oder soziale Innovationen identifizieren, das möglicherweise in Forschungsprojekten schlummert, und andererseits Bedarfe für Innovationen in der Gesellschaft erkennen und in die Hochschulen tragen. Nicht zuletzt bietet der Innovation(s)Campus für die Verbundpartner sowie interessierte Unternehmen, Institutionen, Schulklassen sowie Bürgerinnen und Bürger regelmäßig Workshops zu Kreativitätstechniken an, um den Prozess der Prototypenentwicklung zu begleiten.

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