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13.10.2020 | IHJO, Innovative Hochschule

Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg bei der Plastikaktionswoche Wittmund – Friesland

Das Innovation(s)Mobil der IHJO im Einsatz bei der dritten Plastikaktionswoche Wittmund-Friesland (Quelle: IHJO/ Hanna Ernstorfer).
Das Innovation(s)Mobil der IHJO im Einsatz bei der dritten Plastikaktionswoche Wittmund-Friesland (Quelle: IHJO/ Hanna Ernstorfer).

Vom 14. bis 19. September fand in Wittmund und Friesland die insgesamt dritte Plastikaktionswoche statt. Mittendrin war die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO) mit verschiedenen Angeboten und Aktionen zum Thema Plastikvermeidung.

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kam zu diesem Anlass – dank eines entsprechenden Sicherheits- und Hygienekonzepts – auch das Innovation(s)Mobil wieder zum Einsatz: Der Verein New Ocean Project e.V. zeigte im Science Truck eine Ausstellung zum Thema Plastikmüll im Meer. Rund 650 Touristinnen und Touristen jedes Alters nutzten die Gelegenheit, um sich in der kostenfreien Ausstellung über die Wege des Plastikmülls ins Meer, die Gefahren für Tiere und Natur sowie Alternativen zu Plastik zu informieren.

Ein Workshop-Programm begleitete die Ausstellung. Hier konnten die Teilnehmenden lernen, Kosmetik, Seife, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel oder auch Waschpulver selbst herzustellen – und zwar ökologisch und ohne Plastikzusätze. Dank des guten Wetters konnten auch Abendveranstaltungen stattfinden: Neben Filmvorführungen stand zum Beispiel ein Vortrag zum Thema „Plastik im Meer – das schwierige Erbe eines wichtigen Werkstoffs“ auf dem Programm.

Spannende Ergebnisse lieferte der Fotowettbewerb, der parallel zur Ausstellung während der Plastikaktionswoche stattfand: Unter dem Motto „Plastikfrei – ich bin dabei!“ reichten Bürgerinnen und Bürger Fotos über das BürgerLabor der IHJO ein. Die Fotos zeigten ihr Engagement für eine plastikfreie Welt.

Actionbound-Workshop für Schülerinnen und Schüler

Auch das Teilprojekt SchülerWissen war während der Woche aktiv: Gemeinsam mit dem Multimediamobil Nordwest veranstalteten die Referentinnen und Referenten einen Actionbound-Workshop für zwei Klassen des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel. Actionbound ist eine App, mit der Nutzer und Nutzerinnen im Sinne eines sogenannten „Serious Games“ digitale Schatzsuchen oder interaktive mobile Abenteuer erstellen und diese anderen zur Verfügung stellen können. Im Workshop erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst einen inhaltlichen Input per Video von der Meeresforscherin Dr. Rosanna Schöneich-Argent. Das Thema: „Plastik im Meer - vom genialen Wertstoff zum globalen Umweltproblem.“ Anschließend durchspielten sie einen Actionbound zu diesem Thema und lernten unter Anleitung einer Mitarbeiterin des Multimediamobil Nordwest, selbst einen Actionbound zu erstellen – etwa zu Plastikalternativen.

Über das Vorhaben

Ziel des Verbundprojekts „IHJO – Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! Dynamische Transferpartnerschaft zwischen Weser-Ems und Küste“, welches gemeinsam von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth durchgeführt wird, ist es, den wechselseitigen Austausch mit Wirtschaft, Gesellschaft, Behörden und Kultureinrichtungen zu intensivieren und so die Innovationskraft der Region zu steigern.

Das Vorhaben besteht aus insgesamt sieben Teilprojekten, von denen sich drei an der Plastikaktionswoche beteiligten: Das Innovation(s)Mobil, das BürgerLabor und SchülerWissen. Das Innovation(s)Mobil ist die mobile Transferplattform der IHJO. Das Mobil kann, als Seminar-, Ausstellungs- oder Experimentierraum genutzt und von Schulen, außerschulischen Lernorten, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Unternehmen angefragt werden. Das BürgerLabor ist die Citizen Science-Plattform der IHJO. Es bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an wissenschaftlichen Forschungsprojekten zu beteiligen, indem sie beispielsweise Daten sammeln, Fotos einsenden oder an Umfragen teilnehmen. Die Aufgabe des Teilprojekts SchülerWissen ist es derweil, Schülerinnen und Schüler für Wissenschaft zu begeistern. Mit vielfältigen Formaten unter Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern die Referentinnen und Referenten deshalb den Austausch zwischen Hochschulen, Schulen und sogenannten außerschulischen Lernorten (ASL) - etwa Nationalparkhäusern, regionalen Umweltbildungszentren, Schülerlaboren, Museen oder Science Centern.

Zur Meldung der Hochschule Jade-Oldenburg auf der Projekt-Webseite 

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