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17.04.2020 | GrinSH, Innovative Hochschule

Corona-Hilfe durch „GrinSH“: Schutzmasken aus dem 3D-Drucker inklusive Druckvorlage für zuhause

Masken gegen das Coronavirus aus dem 3D-Drucker, auch zum Selbermachen (Quelle: Hochschule Flensburg)
Masken gegen das Coronavirus aus dem 3D-Drucker, auch zum Selbermachen (Quelle: Hochschule Flensburg)

Wie so viele Einrichtungen im Land ist auch das FabLab „Ideenreich“ aus dem Vorhaben „GrinSH“ der Hochschule Flensburg aktuell geschlossen. Doch die dortigen 3D-Drucker stehen nicht still. Seit Anfang April 2020 wurden im FabLab bereits hunderte Behelfsmasken und Face-Shields produziert, die an die Flensburger Krankenhäuser und die Feuerwehr verteilt werden. Eine Online-Druckvorlage zum Selbermachen gibt es für alle 3D-Drucker-Besitzer obendrein.

Die üblichen Lehrveranstaltungen und Workshops können im FabLab des Vorhabens „GrinSH“ der Hochschule Flensburg wegen der Corona-Krise derzeit zwar nicht stattfinden, doch gedruckt wird dennoch: Seit Anfang April 2020 produziert die gesamte 3D-Drucker-Flotte von 17 Geräten durchgehend Behelfsmasken für die Feuerwehr und Spritzschutzmasken für die Flensburger Krankenhäuser. 100 dieser Masken, inklusive Filtern, wurden inzwischen an zwei Krankenhäuser übergeben. Die Feuerwehr Flensburg hat bereits 50 Behelfsmasken mit insgesamt 2250 Filtereinsätzen erhalten.

Innovative Schutzmasken, auch zum Selbermachen

„In diesen Zeiten müssen wir uns gegenseitig helfen. Die Pflegedienste rufen nach Behelfsmasken. Und wir können sie liefern“, sagt Prof. Dr. Torsten Steffen, Leiter des FabLabs und Mitbegründer der Initiative „Lieblingsladen, bleib bestehen“. Über die Feuerwehr werden die Behelfsmasken weiter verteilt.

Das FabLab „Ideenreich“ ist Teil des Vorhabens „Grenzland Innovativ Schleswig-Holstein“ (GrinSH), das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird. In ihrem Selbstverständnis als Innovationsmotor für den Norden haben die Mitarbeitenden des FabLabs sich mit einem Fachmann der Feuerwehr verschiedene Masken-Modelle und deren Eigenschaften angeschaut. „Wir haben die besten Features kombiniert und eine neues Maske kreiert“, sagt Torsten Steffen. Darüber hinaus wurden Video- und Druckvorlagen für die Eigenproduktion erstellt. So können auch Menschen mit einem 3D-Drucker von zuhause mitmachen und helfen.

 

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