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27.05.2019 | InnoSÜD

„InnoSÜD“: 1. Innovationskongress zum Thema „Die intelligente Mobilität von morgen“

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch beim Auftakt des Innovationskongresses von „InnoSÜD“ und Partnern (Quelle: Technische Hochschule Ulm / Philipp Niemöller)
Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch beim Auftakt des Innovationskongresses von „InnoSÜD“ und Partnern (Quelle: Technische Hochschule Ulm / Philipp Niemöller)

Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich auf dem ersten Innovationskongress in Ulm/Neu-Ulm am 09. Mai 2019 über neue und nachhaltige Mobilitätskonzepte aus. Der Kongress wurde vom Verbundprojekt „InnoSÜD“, der Technischen Hochschule Ulm (THU) sowie der Innovationsregion Ulm als neues Forum entwickelt, um Vertretungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in der Region zu Zukunftsthemen zu vernetzen.

Automatisiertes Fahren, Shared Services & Connected Car, Elektromobilität sowie Innovation & Transfer zählten zu den Schwerpunkten des ersten Innovationskongresses, der vom Verbundvorhaben „InnoSÜD – Dynamisches Innovationssystem der Region Donau-Iller“ mitgestaltet wurde. Prof. Dr. Volker Reuter, Rektor der gastgebenden THU, sowie Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch eröffneten den Tag, der neben Vorträgen mit Workshops und einer Barcamp-Posterausstellung gespickt war. Auf einer Innovationsmeile stellten sich regionale Aussteller aus Wirtschaft und Forschung vor. Welche vielfältigen Faktoren die Durchsetzung von Innovationen begünstigen oder bremsen können unterstrichen die beiden Keynotes: Prof. Dr. Werner Tillmetz lieferte unter anderem aus seiner Erfahrung als Leiter des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung in Ulm zukunftsfähige Beispiele aus der Forschung, darunter zu Brennstoffzellen. Trends aus dem Ausland thematisierte Prof. Dr. Ulrike Reisach von der Hochschule Neu-Ulm und zeigte am Beispiel China, wie Mobilität und Stadtplanung durch politische, soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst werden.

Innovation durch Transfer

In der „Innovativen Hochschule“, die als Verbund aus der Technischen Hochschule Ulm, der Hochschule Biberach, der Hochschule Neu-Ulm und der Universität Ulm besteht, spielt das Themenfeld Mobilität neben Energie, Gesundheit/Biotechnologie und Transformationsmanagement eine zentrale Rolle. Prof. Dr. Marianne von Schwerin, Prorektorin für Forschung und internationale Angelegenheiten der THU, betonte die Bedeutung von Transferaktivitäten für die Durchsetzung von Innovationen: „Um technologische Umbrüche aktiv mitzugestalten, benötigt es einen breiten und frühzeitigen Diskurs zwischen Forschenden an den Hochschulen und Spezialisten in den Unternehmen. Diesen Diskurs fördert ‚InnoSÜD‘ unter anderem durch die Mitgestaltung von Veranstaltungen wie dem Innovationskongress.“ Das Format soll langfristig als Austauschforum etabliert und 2020 zu einem anderen Zukunftsthema ausgerichtet werden.

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