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16.05.2019 | IHJO

Schüler mit Forschenden in Kontakt: „IHJO“ organisiert Live-Chat mit dem Forschungsschiff SONNE

Das Forschungsschiff Sonne im Hafen von Manzanillo. (Quelle: Dr. Holger Winkler, ICBM)
Das Forschungsschiff Sonne im Hafen von Manzanillo. (Quelle: Dr. Holger Winkler, ICBM)

Einen ganz besonderen Einblick in Arbeit und Alltag auf dem Forschungsschiff SONNE erhielten 21 Oberstufenschülerinnen und -schüler der Graf-Anton-Günther Schule Oldenburg (GAG). Die „Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO)“ organisierte in ihrem Teilprojekt „SchülerWissen“ für sie am 11. Februar 2019 einen Live-Chat mit einem Meereswissenschaftler an Bord.

Vom 28. Januar bis zum 13. Februar 2019 durchquerte das Forschungsschiff SONNE unter Leitung seines Heimatinstituts – dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg – den Pazifik von den Fidschi-Inseln bis nach Mexiko. „IHJO“ ermöglichte 21 Oldenburger Oberstufenschülerinnen und -schülern einen Live-Chat, um ihre spannendsten Fragen an die Forschenden zu stellen. Die Fragen wurden zuvor aus verschiedenen Jahrgängen der drei Mitgliedsschulen von „XperimenT! – Forschungszentrum NordWest für Schülerinnen und Schüler“ anhand von Fragebögen zusammengetragen. Sie reichten von „Kann man einen Ozean an seiner Farbe erkennen?“ bis zu den Ausbildungsanforderungen, Essensgewohnheiten und Freizeitmöglichkeiten auf einem Forschungsschiff. Die Transferaktivitäten der „IHJO“-Partnerhochschulen in der Region des Nordwestens werden durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

Jugendlichen mehr Berührungspunkte mit der Forschung bieten

Das Teilprojekt „SchülerWissen“ des „IHJO“-Verbundes aus Jade Hochschule, Universität Oldenburg und dem Institut OFFIS verfolgt unter anderem das Ziel, Schülerinnen und Schülern direkte Berührungspunkte mit der Wissenschaft zu ermöglichen und beispielsweise, wie in diesem Fall, für die Bedeutung der Meeres- und Umweltforschung zu sensibilisieren. Auf dem Forschungsschiff SONNE kommunizierte Dr. Holger Winkler als einer von 16 mitfahrenden Forschenden mit den Schülerinnen und Schülern. Seine Arbeitsgruppe Marine Sensorsysteme ist eine Kooperation aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen und Teil des Oldenburger Forschungsinstituts ICBM. Auf der mehr als zweiwöchigen Fahrt beschäftigte sich das Wissenschaftlerteam im Rahmen von drei Forschungsprojekten etwa mit der Fernerkundung der Ozeanfarbe oderatmosphärischen Messungen für die Erstellung von Höhenprofilen verschiedener Spurengase. Das interessierte auch die Schülergruppe der im MINT-Bereich aktiven Schule näher.

Überraschend für die Schülerinnen und Schüler war, dass nur wenige der erhobenen Forschungsdaten unmittelbar an Bord des Schiffes ausgewertet werden, sondern eher für Langzeit-Analysen in den Heimatlaboren vorbereitet werden. Die Auskunft, dass neben Besatzungsmitgliedern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Studierende auf der Forschungsfahrt arbeiten und die Verteilung der Geschlechter in etwa ausgeglichen ist, gab den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten einen attraktiven Ausblick auf den Beruf: Die Möglichkeit selbst als Studierende auf einem Forschungsschiff mitfahren zu können, erscheint in greifbarer Nähe.

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