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06.02.2019 | Innovative Hochschule, menschINbewegung

Zukunftsforum Digitalisierung: „Mensch in Bewegung“ sucht Austausch und Input

Bürgerinnen und Bürger informieren und engagieren sich auf dem Zukunftsforum Digitalisierung von „Mensch in Bewegung“ (Quelle: TH Ingolstadt)
Bürgerinnen und Bürger informieren und engagieren sich auf dem Zukunftsforum Digitalisierung von „Mensch in Bewegung“ (Quelle: TH Ingolstadt)

Am 17. November 2018 nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich auf dem Zukunftsforum Digitalisierung zu digitalen Trends und Herausforderungen zu informieren, auszutauschen und einzubringen. Hierfür organisierten die Verbundpartner von „Mensch in Bewegung“, die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) und Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU),  gemeinsam mit dem Regionalmanagement IRMA vielfältige Angebote.

Digitalisierung dreht sich nicht allein um neue Technologien, sondern auch darum, wie unsere Lebensqualität erhöht und die Menschen besser in Transferprozesse eingebunden werden können – dies war ein Fokus des Zukunftsforums Digitalisierung. Auf dem neuen Veranstaltungsformat des Verbundvorhabens „Mensch in Bewegung“, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Digitalisierungsszenarien für die Region Ingolstadt und darüber hinaus. Übergeordnetes Ziel der beiden Hochschulen TH Ingolstadt und KU Eichstätt-Ingolstadt (KU) ist es, ein regionales Netzwerk für den Transfer in den Themenfeldern Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bürgerschaftliches Engagement aufzubauen.

Visionen für die digitale Zukunft
Einen humorvollen Einstieg in das Zukunftsforum fand der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert mit seinem Vortrag „Big Dadaismus. Mit gesundem Menschenverstand durch die Digitalisierung“. Er zeigte anhand von unterhaltsamen und überraschenden Beispielen auf, wo der Mensch selbst den intelligentesten Computern überlegen ist und mit Fantasie, moralischem Urteilsvermögen sowie einer agilen Arbeits- und Fehlerkultur erfolgreich die Geschäftswelt von morgen gestalten kann. Die Besucherinnen und Besucher brachten sich im Anschluss mit ihren Ideen und Meinungen in vier verschiedenen Workshops ein: In „Mensch, Umwelt, Technik“ ging es zum Beispiel um autonomen öffentlichen Nahverkehr oder Konzepte von Stadtteil-Gemeinschaftsräumen. „Mensch und Maschine“ rückte etwa die Zusammenarbeit mit Robotern und in intelligenten Fabriken in den Mittelpunkt. „Stadt der Zukunft“ behandelte Fragen danach, wie wir künftig leben, wohnen und uns bewegen wollen. Beim Thema „Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten“ wurde kontrovers diskutiert, ob digitale Werkzeuge das Engagement Einzelner verbessern könnten. Nach weiteren Vorträgen zum Thema IT-Sicherheit und Kaufbeeinflussung durch Algorithmen tauschten sich Politik, Wirtschaft und Hochschulen abschließend in einer Podiumsdiskussion zur Bedeutung der Künstlichen Intelligenz und Co. aus. Im Ergebnis sei die Region gut vorbereitet auf digitale Herausforderungen, doch müsse eine agile, soziale Arbeitsweise – auch an Hochschulen – stärker gefördert werden. Dafür setzen sich die KU und die THI auch in ihrem Projekt „Mensch in Bewegung“ ein. Für 2019 ist ein weiteres Zukunftsforum zum Thema Nachhaltigkeit geplant.

Mehr zu „Mensch in Bewegung“

 Zur Pressemitteilung auf der Projektwebseite „Mensch in Bewegung“

 Zur Pressemitteilung der Technischen Hochschule Ingolstadt

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