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INNOVATIVE HOCHSCHULE – NEWSLETTER V (DEZEMBER 2020) ZUR BUND-LÄNDER-INITIATIVE
 
 

Schon zum fünften Mal erscheint in diesem Dezember der Newsletter zur Bund-Länder-Initiative – und wieder bietet er eine Fülle interessanter Informationen. Was Eismaschinen, Häkel- & Strickhilfen und eine OP-Zange mit 3D-Druck zu tun haben, erfahren Sie in der „Nachlese“. Wer sich mit blinden, stummen, tauben, dafür aber kraftstrotzenden Regenwürmern auseinandersetzt, lesen Sie in der „Rubrik unter der Lupe“. „Im Gespräch“ haben wir Dr. Michaela Muylkens, Gesamtprojektleitung der „Innovative Hochschule Jade – Oldenburg!“, gefragt, was Sie mit einer Zeitmaschine machen würde. „In einen Schritt voraus“ finden Sie zum Beispiel, wie eine IHS Upcycling angewendet hat – und in „Gut zu wissen“ Informationen zur zweiten Förderrichtlinie. Alle zuvor veröffentlichten Newsletter finden Sie in unserem Archiv. Wir wünschen kurzweiliges Lesevergnügen und freuen uns über Ihr Feedback!

 
 
 
 

 

 
 
 
icon Nachrichten
 
 
Einblick in das Projekt TRANSFER TOGETHER (Quelle: Pädagogische Hochschule Heidelberg)  
 

"Transfer Together" wurde im August mit der „Hochschulperle“ des Stifterverbands ausgezeichnet

Erfahren Sie mehr
 
 
  Wissenschaft.Gesellschaft.Dialog – Digitales Barcamp der Hochschule Jade-Oldenburg
 
  Mit innovativen Methoden zu einem modernen und effizienten Geodatenmanagement in Rheinland-Pfalz
 
 
 
 
icon Nachlese
 
 
 
Quelle: Hochschule Neu-Ulm / InnoSÜD
 
 

Erste Süddeutsche 3D-Druck-Challenge – die Siegerinnen und Sieger sind gefunden

Eine viel beachtete Idee hatte ein Teilprojekt des Vorhabens INNOSüd im Frühjahr: Die erste Süddeutsche 3D-Druck-Challenge. Zahlreiche Teams aus der Region, Deutschland und Europa – nach dem Prinzip des „Open Lab“ konnten sowohl Studierende als auch regionale Firmen im Labor der Hochschule Neu-Ulm ihre 3D-Druck-Idee ausprobieren – stellten sich dem zweistufigen Wettbewerb. Zunächst mussten die Teilnehmenden ein Produkt entwerfen und als Prototyp ausdrucken. Die Teams mit den besten Ideen wurden dann aufgefordert, einen Businessplan zu erstellen, der Aspekte wie Kosten, Gewinn oder Vermarktungskanäle beleuchtet. Neun Teams schafften es so in die Endrunde.

Unter den im Finale prämierten Ideen waren so unterschiedliche Dinge wie eine Eismaschine, eine Häkel- & Strickhilfe für Menschen mit Handicap, greifbare und somit begreifbare Lehrmaterialien zum Beispiel für den Mathematikunterricht oder auch eine OP-Zange aus dem 3D-Drucker. Den ersten Platz belegte ein Algorithmus des Ulmer Teams „BitArt“, der persönliche Erinnerungen wie Texte, Fotos oder Musikstücke in Kunstobjekte aus dem 3D-Drucker verwandelt. Der zweite Platz ging an einen personalisierten Augenbrauenstempel, auf Platz drei schaffte es eine OP-Zange aus dem 3D-Drucker. Zudem vergab die Jury drei Sonderpreise: Einen Nachwuchspreis für das jüngste Team, einen Sonderpreis für eine Idee mit besonderer sozialer Wirkung und einen für das schönste Produktdesign. Nach der großen Resonanz bei der Premiere wollen die Organisatoren den Wettbewerb weiterführen: Im nächsten Jahr soll die 3D-Druck-Challenge weiter wachsen und noch mehr Tüftlerinnen und Tüftlerinnen aus ganz Deutschland und Europa begeistern.

https://innosued.de/finale-3d-druck-challenge-2020/

Mit Mund-Nasen-Schutz auf Kooperationsmission

Selbstverständlich mit Masken versammelten sich am 10. September 2020 Unternehmerinnen und Unternehmer in den Räumlichkeiten des Alten Schlosses Dornburg zur 14. Kooperationsbörse des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Traditionsgemäß richtet sich die Kooperationsbörse an Industrie, produzierende Unternehmen und industrienahe Dienstleister aus ganz Deutschland. In diesem Jahr präsentierten fast 60 Unternehmen ihre Produkte. Das Ziel (ganz im Sinne des Veranstaltungsgrundsatzes: „Ich bin – ich biete – ich suche“): Rentable Netzwerke etablieren und Geschäftsbeziehungen vertiefen.

Interdisziplinäre Fachvorträge verschiedener Akteure komplettierten das Netzwerktreffen. Auch Dr. Natalia Kluth und Dr. Georg Strompen vom IHS-Vorhaben Nucleus Jena nutzten die Kooperationsbörse, um Teilnehmende für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu sensibilisieren und alternative Konzepte für netzwerkgesteuerte Zusammenarbeit aufzuzeigen. Ein praxisnaher Einblick in die Zusammenarbeit mit dem in Jena ansässigen Präzisionsbearbeitungsunternehmen ShapeFab GmbH unterstützte ihre Ausführungen.

https://www.nucleus-jena.de/mit-mund-nasen-schutz-auf-kooperationsmission/

Mit Antrieb gestalten

Ein emissionsfreier Verkehr – das ist das ehrgeizige Ziel, das das Vorhaben IMPACT RheinMain der Hochschule RheinMain gemeinsam mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. verfolgt. Ende Oktober 2020 lud IMPACT RheinMain zu einem Online-Workshop, um mit mehr als 80 Teilnehmenden über Möglichkeiten und Stolpersteine zu diskutieren und von Expertinnen und Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu erhalten. Gleich in ihrem gemeinsamen Eröffnungsvortrag hoben Prof. Dr. Heimer, Prof. Dr. Birgit Scheppat und Prof. Dr. Manfred Loidold Wasserstoff als Schlüssel für eine wettbewerbsfähige, emissionsfreie Transportwirtschaft hervor. Anschließend präsentierten Expertinnen und Experten unter anderem Erfahrungen mit Erdgas-LKWs im Praxiseinsatz. Nach den Vorträgen bestand dann für die Teilnehmenden die Möglichkeit, in drei Workshop-Gruppen zu den Themen „Technik“, „Infrastruktur“ und „Rahmenbedingungen“ Bedarfe und Anforderungen – auch an die Politik - zu formulieren. In allen drei Gruppen wurde deutlich, dass die Kosten eines der entscheidenden Kriterien sind. Dementsprechend wichtig waren für die Teilnehmer die Fördermöglichkeiten – sei es bei den Anschaffungskosten für die Lkw, die Baukosten für (betriebseigene) Tankstellen oder die Befreiung von Mautgebühren.

https://www.impact.hs-rm.de/de/aktuelles/meldungen/details/artikel/mit-antrieb-gestalten

Ideensprint für den Klimaschutz – der Climathon 2020

Am 13. und 14. November 2020 fand in rund 145 Städten der vom Impact Hub Germany und dem Climate-KIC veranstaltete „Climathon 2020“ statt. Das Ziel: Lösungen finden für eine klimagerechte und nachhaltige Stadt. Rund 500 Forschende, Lehrende, Studierende, Kreative, Unternehmerinnen und Unternehmer und engagierte Bürgerinnen und Bürger nahmen in Deutschland teil. Auch das IHS-Vorhaben M4_LAB der HFT Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart steuerten eine von deutschlandweit 14 Challenges bei. Die Frage an die Teilnehmenden: Wie können Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen auch mit kleineren Geldanlagen zu aktiven Beteiligten von regionalen Klimaschutzprojekten werden? Jedes Team präsentierte nach diesem Marathon der Ideen seine Lösungen in einem Video und auf einem digitalen Plakat, dabei entstanden zwei Konzepte für eine mögliche Grüne Investitionsplattform. Das Gewinner-Team tritt dann beim Climathon Germany gegen die anderen deutschen Städte an der Ruhr und Teams aus München, Berlin, Hamburg, Dresden und Leipzig an.

https://www.hft-stuttgart.de/forschung/news/ideensprint-fuer-den-klimaschutz

 
 
 
 
 
icon Unter der Lupe
 
 
Quelle: Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
 
Quelle: Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
 
 

Auf „Augenhöhe“ mit dem Regenwurm

Regenwürmer können nicht sehen, sie sind taub und stumm, aber sie strotzen vor Kraft. Mit der Erde, die sie nach oben wühlen, setzen sie große Mengen an CO2 frei, das eigentlich im Boden gespeichert bleiben sollte. Sind Regenwürmer also Klimaschädlinge? Oder doch eher Schützer? Das ist nur eine von vielen Fragen, mit denen sich das Teilvorhaben „CitizenLab: Umweltlabor“ des IHS-Projektes Campus to World an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg auseinandersetzt.

Im Frühjahr bringen viele Bürgerinnen und Bürger ihren Garten auf Vordermann. Das nutzte in diesem Jahr das „CitizenLab“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Unter dem Motto „Gärtnern für den Umweltschutz“ rief es dazu auf, sich aktiv für den Erhalt der Umwelt einzusetzen. Dafür konnten Bürgerinnen und Bürger beim Team des „CitizenLab: Umweltlabor“ kostenfreie Bodenprobensets anfordern und ihre Böden hinsichtlich Bodenbeschaffenheit und Humusgehalt untersuchen. Die ermittelten Daten dienen dazu, die Kohlenstoffspeicherfähigkeit der Böden in der Region zu erfassen und zu verbessern sowie die Nährstoffgehalte oder das Wasserspeichervermögen zu untersuchen. Die Aktion fand sehr große Aufmerksamkeit in der Bevölkerung: Um die unerwartet vielen Anfragen nach Bodenprobensets bedienen zu können, wurden daher kurzfristig mehrere hundert weitere Sets zusammengestellt und verschickt. Motivation zum Mitmachen war für viele Teilnehmenden sicherlich die nach der Untersuchung der Bodenproben in Aussicht gestellte individuelle Rückmeldung. Aus dieser sollte sich die Bodenbeschaffenheit entnehmen lassen – und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Nutzung.

Ein virtueller Besuch unter der Erde

„Gärtnern für den Umweltschutz“ ist aber nur eine von zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen, die das „CitizenLab“ durchführt. Ein weiteres Projekt ist die Virtual-Reality-Anwendung „Abenteuer Bodenleben“, die das Team gemeinsam mit dem Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz und der „Unternehmensvisualisierung“ – einem weiteren Teilvorhaben – entwickelt hat. Das national geförderte „Abenteuer Bodenleben“ steht der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nun als langfristige Leihgabe zur Verfügung, genutzt wird es im IHS-projekteigenen „Showroom Visualisierung“. Interessierte können dort mit einer Virtual-Reality-Brille einen Blick in die Streuschicht und unter die Erde werfen, um interaktiv typische Bodenlebewesen wie Springschwänze und Tausendfüßler kennenzulernen. Sie sind dann auf „Augenhöhe“ mit dem Regenwurm.

Darüber hinaus nutzt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg auch auf kommunaler Ebene die Möglichkeit, mit Bürgerinnen und Bürgern in Austausch zu treten. Im Teilvorhaben „Kommunale Innovationspartnerschaften“ (KIP) stehen die Themen Mobilität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Unterstützt wird das KIP-Team diesbezüglich vom „CitizenLab: Energie und Ressourcen“. Dieses CitizenLab arbeitet hinsichtlich neuer Mobilitätskonzepte eng mit dem Forschungszentrum Jülich zusammen. Das im Rathaus der Pilotkommune Neunkirchen-Seelscheid eingerichtete „Projektbüro“ hat sich bereits etabliert. Kurze Wege erleichtern den gegenseitigen Austausch. Nicole Berka, Bürgermeisterin in Neunkirchen-Seelscheid, sagt: „Die Innovationspartnerschaft legt den Schwerpunkt auf Wirtschaftsförderung, um ein Angebot insbesondere an Unternehmen zu generieren, das aber auch die Zivilgesellschaft mitnimmt in Kooperation mit der Gemeindeverwaltung.“ So bietet das Projektbüro zum Beispiel Vermittlung von Studierenden für ein Praxissemester, gemeinsam begleitete Praxisprojekte mit Studierenden und berät über die Möglichkeit einer praktischen Abschlussarbeit von Studierenden.

Diese Beispiele der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigen, wie für die Bürgerinnen und Bürger Einblicke in viele Forschungsthemen wie beispielsweise Ökologie und Nachhaltigkeit, Mobilität, zivile Sicherheit und künstliche Intelligenz erhalten können. Interaktion mit der Gesellschaft ist eine wichtige Grundlage für Innovationen. Unternehmen, Kommunen und die Bevölkerung der Region Bonn/Rhein-Sieg profitieren mit der Hochschule von diesem Wissenstransfer.

 

 
 
 
 
 
icon Im Gespräch
 
 

Quelle: Ulf Duda

Dr. Michaela Muylkens.

Gesamtprojektleitung der „Innovative Hochschule Jade – Oldenburg!“

 
 
 

Aktuell bewegt meine „Innovative Hochschule“ und mich am meisten…

… wie die IHJO mit den Herausforderungen der Corona-Krise umgeht. Wir haben unser Angebot auf digitale Formate umgestellt und sind dabei sehr kreativ geworden. Unter anderem unterstützen wir die Schulen der Region in der Entwicklung digitaler Lernmaterialien.

Wer zu Innovationen in meiner Region beitragen will, der muss ganz konkret…

… eine Herausforderung oder eine Idee haben, an der wir gemeinsam arbeiten können, den Mut haben nachzufragen und im Zusammenspiel mit ganz unterschiedlichen Partnern neue, innovative Wege beschreiten.

Mit Blick auf andere „Innovativen Hochschulen“ beeindruckt mich am meisten…

... die große Bandbreite an Themen und Wegen des Transfers, die die Innovativen Hochschulen repräsentieren. Damit prägen sie das Wissenschafts- und Innovationssystem in Deutschland auf neue, vielfältige Weise.

Sollte ich meine „Innovative Hochschule“ mit drei kreativen Wortneuschöpfungen beschreiben, dann wären dies… 

... SchülerWissen, PraxisPromotion, ForschungsNotizen – Namen unserer Angebote, die zeigen, dass sich durch Kombination etwas vollkommen Neues ergeben kann!

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte…

… würde ich in die Phase der Antragstellung für die IHJO zurückgehen und noch einmal alles genauso machen.

 
 
 
 
 
icon Einen Schritt voraus
 
 
 
Quelle: Julia Thurner-Irmler
 
 

Kinderuni – Spannende Vorlesungen für Kinderstudierende zwischen 8 und 12 Jahren

Wie in jedem Semester bietet die Universität Augsburg auch im Wintersemester 2020/21 wieder spannende Vorlesungen für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an – dieses Mal jedoch nicht wie sonst im Hörsaal, sondern per Livestream. In der Regel immer eine Woche im Voraus werden die Veranstaltungen auf der Kinderuni-Webseite der Universität Augsburg bekanntgegeben. Am Samstag, den 21. November, 2020 ging es bei der Vorlesung beispielsweise um das Thema „Was Roboter alles können und was sie noch lernen müssen.“ Bis zu 500 Kinder schalteten sich mit ihren Eltern online zu und stellten am Ende der Vorlesung sowie einer Live-Tour durch eine Roboterzelle viele neugierige Fragen. Prof. Dr. Markus Sause, der gemeinsam mit Dr. Alwin Hoffmann das Programm konzipiert und die Vorlesung gehalten hatte, ist immer noch von dieser Möglichkeit begeistert: „Es ist eine tolle Gelegenheit, einen derartigen Livestream als ein neues Transferformat auszuprobieren. So können wir die Kinder trotz der aktuellen Situation erreichen, ihnen einen kleinen Einblick in unsere Forschung geben und sie neugierig auf unsere Technologien machen.“

https://www.uni-augsburg.de/de/portal/kinderuni/

s_innzeit, der neue Wissenschaftspodcast von s_inn

Spätestens seit dem „Drosten-Podcast“ des Norddeutschen Rundfunks ist klar: Podcasts eignen sich hervorragend, um ein breites Publikum über wissenschaftliche Themen zu informieren. Das macht sich jetzt auch das IHS-Vorhaben s_inn zu Nutze: Alle 14 Tage veröffentlicht das Projekt unter dem Titel „Wir besprechen Themen, die alle etwas angehen“ einen 30-minütigen Podcast. Im Podcast bespricht das Moderatorenduo – bestehend aus Dr. Marina-Rafaela Buch (Referentin für Wissenschaftskommunikation) und Jens Koller (Innovation-Lab Bochum) – mit jeweils einem Gast ein aktuelles und relevantes Thema aus dem Transfernetzwerk und dem sozialen Bereich. Die Vielfalt der Themen ist groß: In vergangenen Ausgaben behandelte der Podcast zum Beispiel partizipative Forschung und die Black Lives Matter-Bewegung aus Perspektive der afrikanischen Diaspora. 

https://www.s-inn.net/meldungen/der-wissenschaftspodcast-s-innzeit-startet-am-19-oktober

 „Upcycling - Mit wenig Geld besser leben“

Gebrauchte Gegenstände wiederverwerten und neu aufzubereiten: Das ist die Idee von Upcycling. In Kooperation mit der AWO Augsburg hat die Hochschule Augsburg – begleitet vom Vorhaben HSA-Transfer – nun ein Service-Learning-Projekt zu ebendiesem Thema durchgeführt. Teilnehmende waren Klientinnen und Klienten von sozialen Einrichtungen, die oft von Armut bedroht sind und deswegen ihren Konsum einschränken müssen. In den Workshops der Hochschule Augsburg lernten sie zum Beispiel das Nähen und Reparieren von Kleidungsstücken – und erschlossen sich so mit diesem ressourcenorientierten, nachhaltigen Ansatz eine Perspektive zur Steigerung ihrer Lebensqualität.

https://www.hs-augsburg.de/HSA-transfer/Regionales-Service-Learning/Upcycling.html

Versuch’s mit TUK! Mitmachexperimente für Kinder und Jugendliche

Schleim, Luftdruck und Hefe – mit diesen drei Dingen begann die Experimentier-Reihe „Versuch’s mit TUK““ der Technischen Universität Kaiserlautern (TUK). Die Reihe soll Kindern und Jugendlichen einen Einblick hinter die Kulissen der TUK geben, zudem können sie mit einfachen Mitteln spannende Experimente durchführen und dadurch viel Wissenswertes erfahren. Für Mädchen gibt es etwas Besonderes: Unter dem Motto “MINT – entdecken, erleben, anfassen!” bietet der Mädchen-Technik-Kongress allen Schülerinnen der Klassenstufe 8-13 einen Tag voller Experimente, Kreativität und Spaß in spannenden Workshops – zum Beispiel zum Thema „Isoliere deine eigene DNA“.

Infos:

https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/schleim/

https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/luftdruck-experimente/ 

https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/versuchs-mit-tuk-hefe-experiment/

https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/digitale-veranstaltung-10-maedchen-technik-kongress/

Innovation Hub 13: digitale Angebote für regionale Unternehmen

Wie sicherlich viele andere auch stellte sich der Innovation Hub 13, das IHS-Vorhaben der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Frühjahr Fragen zur Zukunft: „Wie schaffen wir es, auch in der Corona-Krise für die Unternehmen in der Region da zu sein, sie bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Netzwerk zu bieten? Geht das auch online?“ Die Antwort von Innovation Hub 13 darauf war ein eindeutiges Ja. Das Vorhaben entwickelte in den darauffolgenden Monaten zahlreiche neue digitale Angebote, wie bspw. den „InnoRadar“, der Forschungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen in einer praktischen, leicht zugänglichen Übersicht in Form von Transfersteckbriefen darstellt. Dazu kamen virtuelle Rundgänge durch Labore, die Innovation Hub 13 anstelle von Vor-Ort-Terminen anbot. Und, natürlich: Veranstaltungen im digitalen Format, etwa das Netzwerkformat „InnoMix“. InnoMix beinhaltet neben Webinaren auch einen virtuellen Marktplatz digitalen Pinnwand als Treff- und Ausgangspunkt für Kooperationen und Projektideen dient.

https://wp2.innohub13.de/innoradar/

https://innohub13.de/innoxr/

 
 
 
 
 
icon Gut zu wissen
 
 
 
 

Fünfter IHS-Workshop im Frühjahr 

Im Frühjahr 2021 steht turnusmäßig der fünfte Workshop der Innovativen Hochschulen an. Die ersten konzeptionellen Überlegungen dazu laufen bereits, schwerpunktmäßig sollen die Denkanstöße aus dem letzten Workshop zu Verstetigung und Nachhaltigkeit aufgegriffen und vertieft diskutiert werden. Sobald der Termin zum Workshop steht, informieren wir Sie über die bekannten Kanäle. Fest steht schon jetzt, dass nach dem vierten auch der fünfte Workshop im digitalen Raum stattfindet. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten zur weiteren Entwicklungen der COVID-19 Pandemie haben wir gemeinsam mit dem BMBF diese Entscheidung getroffen - verbunden mit der Hoffnung, im Herbst 2021 dann wieder einen Präsenz-Workshop durchführen zu können.

Zweite Förderrichtlinie in Vorbereitung 

Aktuell wird die Förderrichtlinie zur zweiten Runde der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ vorbereitet. Sie soll Anfang 2021 zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden. Sobald die Richtlinie veröffentlicht ist, wird sie unter anderem auf www.innovative-hochschule.de zur Verfügung stehen. Es besteht zudem die Möglichkeit, unter https://www.bmbf.de/newsletter/?p=subscribe den Newsletter „BMBF – Förderbekanntmachungen“ zu abonnieren – damit verpasst man keine neue Förderbekanntmachung mehr. Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an die zuständigen Ansprechpartner beim Projektträger Jülich: Frau Dr. Marion Karrasch-Bott (Mail: m.karrasch@fz-juelich.de; Tel.: 02461 61 6245) oder Herr Andreas Braun (Mail: a.braun@fz-juelich.de; Tel.: 02461 61 8952).

 
 
 
 
 
icon Veranstaltungen
 
 
 
 

02
Dez

 

ODPFALZ
 

Insight InTU Research


An der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) initiiert die Offene Digitalisierungsallianz für die Pfalz eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Insight InTU Research“. Ziel ist der Transfer in die Gesellschaft und darüber auch in die Wirtschaft. Insight InTU Research richtet sich an Menschen wie Du und ich. Alle, die eine Internetverbindung haben und die neugierig sind, können mit uns hinter die Türen der Wissenschaft schauen.


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11
Dez

 

ODPFALZ
 

Von der Idee zum Produkt – Prototyping als Erfolgsfaktor in Unternehmen


Das Team um Prof. Dr.-Ing. Jan Conrad und Prof. Dr. Dieter Wallach aus dem Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik der Hochschule Kaiserslautern zeigt interessierten Teilnehmenden relevante Prototyping-Beispiele. Diese Best Practices veranschaulichen, dass Nutzungsszenarien und Nutzerbedürfnisse bereits in frühen Entwicklungsphasen eines Produkts durch wohlgeplantes Arbeiten mit Prototypen unterschiedlicher Realitätsgrade überprüfbar sind.


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Herausgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat Fachhochschulen
53170 Bonn
Telefon: +49 (0)228 99 57-0
Fax: +49 (0)228 99 57-83601
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USt-IdNr. des BMBF: DE169838195

Verantwortlich für den Internet-Auftritt

Thomas Christoph Pieper
Leiter Leitungsbüro, Planung und strategische Kommunikation
Projektträger Jülich│ Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich
www.ptj.de

Geschäftsführung der Forschungszentrum Jülich GmbH

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Vorstands)
Karsten Beneke (Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands)
Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt

Vorsitzender des Aufsichtsrats

MinDir Volker Rieke

 
 
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