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INNOVATIVE HOCHSCHULE – NEWSLETTER IV (AUGUST 2020) ZUR BUND-LÄNDER-INITIATIVE
 
 

Der Newsletter zur Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ bietet in seiner nunmehr vierten Ausgabe wieder eine kompakte Auswahl an Neuigkeiten und aktuellen Entwicklungen aus den 29 geförderten Gesamtvorhaben. Um einen Eindruck von der Umsetzung der Transferstrategien der geförderten 48 „Innovativen Hochschulen“ zu vermitteln, haben wir auch diesmal die einzelnen Rubriken mit interessanten Informationen befüllt. So beleuchten wir in der „Nachlese“ eine Veranstaltung im digitalen Format und stellen in der Rubrik „Unter der Lupe“ wieder eines der rund 250 Teilprojekte aus den „Innovativen Hochschulen“ vor. Lernen Sie außerdem „Im Gespräch“ einen Vertreter der „Innovativen Hochschulen“ kennen und erhalten Sie bei „Einen Schritt voraus“ Einblicke in aktuelle Fortschritte in Bezug auf Transferformate oder auch zum Auf- und Ausbau nachhaltiger Transferstrukturen. Interessante Hintergrundinformationen aus der Bund-Länder-Initiative und in Sachen Transfer allgemein präsentieren wir bei „Gut zu wissen“. In Kombination mit Nachrichten und Veranstaltungen vom Fachportal der Initiative www.innovative-hochschule.de bekommen Sie zu guter Letzt einen Überblick darüber, was die „Innovativen Hochschulen“ aktuell beschäftigt und welche Themen sie konkret vorantreiben. Alle bereits veröffentlichten Newsletter finden Sie in unserem Archiv.

 

Wir wünschen kurzweiliges Lesevergnügen und freuen uns über Ihr Feedback!

 
 
 
 

 

 
 
 
icon Nachrichten
 
 
Blick in die Ausstellung  
 

Ausstellung „My Home Is My Parcel. Kann Onlineshopping nachhaltig sein?“

Erfahren Sie mehr
 
 
  LEONARDO als Mitinitiator des Fotowettbewerbs „Pandemie in Pixeln“
 
  Hochschule Bonn-Rhein-Sieg übergibt 30 Gesichtsschilde an die GFO Kliniken Bonn
 
 
 
 
icon Nachlese
 
 
Quelle: Julia Wagner/ZWM
 
Quelle: Julia Wagner/ZWM
 
 
„Wissenstransfer als Aufgabe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ des ZWM Speyer (WITI) – State of the Art Veranstaltung 2020
 

Wie so viele Veranstaltungen musste auch die diesjährige Jahrestagung des Zentrums für Wissenschaftsmanagement e.V. (ZWM), die von der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer organisiert wurde, pandemiebedingt als digitales Format abgehalten werden. Dies leistete allerdings bezüglich der Teilnehmendenzahlen keinen Abbruch: Etwa 150 Teilnehmende tauschten sich am 22. und 23. Juni 2020 zum Thema „Wissenstransfer als Aufgabe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ aus – darunter zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Zwar war die sogenannte „ZWM@Home Digitaltagung State of the Art 2020“ nicht originärer Bestandteil des im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ geförderten Vorhabens WITI der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, aber ein Großteil der Projektmitarbeitenden inklusive des Projektleiters Herrn Professor Michael Hölscher wirkte daran mit und auch viele andere „Innovative Hochschulen“ brachten sich ein. Insbesondere der sogenannte Markt der Möglichkeiten wurde von den „Innovativen Hochschulen“ rege genutzt, um die Projekte oder zumindest Ausschnitte daraus einem breiten Publikum vorzustellen – natürlich digital.

In zahlreichen Redebeiträgen haben unter anderem Frau Barbara Diehl (Helmholtz-Gemeinschaft), Herr AL Matthias Graf von Kielmansegg (BMBF), Frau Dr. Editha Marquardt (Universität Speyer), Herr Dr. Georg Schütte (Volkswagenstiftung), Frau Isabell Strauß (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie Herr Professor Gert G. Wagner (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) unterschiedlichste Sichtweisen, Theorien, Herangehensweisen und Praxisbeispiele zum Thema Transfer vorgestellt und diskutiert.

Noch mehr Raum zum lebhaften Informationsaustausch boten zwei virtuelle Podiumsdiskussionen: Im Gespräch rund um das Thema „Wissens- und Technologietransfer“ wies Dr. Isabell Roessler (Centrum für Hochschulentwicklung) unter anderem darauf hin, dass der Begriff des Ideentransfers durch die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ geprägt worden sei. Dr. Udo Scheuer (Projektleiter des IHS-Vorhabens „Campus to World“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) betonte, dass die Förderung der Hochschule im Bereich Transfer einen besonderen Schub verliehen habe. Im Zuge der zweiten Diskussionsrunde widmeten sich Dr. Christiane Kling-Mathey (Wissenschaftsrat), Dr. Jan Martin Wiarda (Wissenschaftsjournalist) und Prof. Dr. Peer Pasternak (Institut für Hochschulforschung der Universität Halle-Wittenberg) dem Thema Wissenschaftskommunikation. Unter dem provokant gewählten Titel „Wer darf/muss kommunizieren? ODER: Jetzt reden alle?!“ entfaltete sich eine kurzweilige Unterhaltung, bei der sich alle Beteiligten in einem Punkt einig waren: Die Wissenschaft hat durch die Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit erfahren, aber Wissenschaft sollte nicht nur in Krisensituationen kommuniziert und gehört werden.

Wer auf noch mehr Interaktion aus war, hatte anschließend die Möglichkeit, an zwei innovativen Formaten teilzunehmen: Einem Science Slam und einem Workshop zum Thema "Change Dramaturgie - Heldenprinzip".

 
 
 
 
 
icon Unter der Lupe
 
 
Quelle: Andrea Kunath
 
Quelle: Andrea Kunath
 
 
Vom Reallabor in die Familienbildungsstätten und wieder zurück
 

Nachhaltiger Strukturwandel in einer digitalen Wissensgesellschaft – dieses langfristig angestrebte Ziel unterstützt die Hochschule Neubrandenburg mit ihrem Vorhaben „HiRegion – Hochschule in der Region. Gemeinsam den Wandel gestalten mit Kooperationen, Netzwerken und Digitalisierung“ im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Zum Einsatz kommen Reallabore, Lernnetzwerke sowie Dialogreihen zwischen Hochschule und Gesellschaft. Dabei beschäftigt sich die Hochschule Neubrandenburg auch mit Familienbildung – einem Thema, welches sicherlich nicht jeder sofort mit nachhaltigem Strukturwandel assoziiert.

In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns sind Angebote, Formate und Veranstaltungen im Bereich der Familienbildung bisher zu wenig strukturiert und sichtbar. In der Folge erreichen diese Angebote zumeist nur die wenigsten Familien. Das kann sowohl organisatorische als auch soziale oder emotionale Gründe haben. Gerade Familien, die einen größeren Bedarf an Familienbildungs-Formaten haben, erreicht diese Hilfe bisher nicht.

Das IHS-Vorhaben „HiRegion“ setzt auf praxisbezogenen Wissensaustausch und -transfer zwischen der Hochschule und den verschiedenen Trägern von Familienbildungsstätten mittels eines Reallabors. Dadurch sollen die Leistung der verschiedenen Träger optimiert und die Erreichbarkeit von Familien durch innovative Vernetzungs- und Organisationsformate verbessert werden. Ziel ist es, so den zuvor beschriebenen Zuständen entgegenzuwirken und die gesamte Breite der Bevölkerung über Familienbildung zu erreichen.

In einem der ersten Schritte war es für das in Rostock angesiedelte Reallabor Familienbildung wichtig, zunächst die Bedarfe der Familien zu ermitteln und dabei örtliche Gegebenheiten sowie die aktuellen Lebenssituationen von Familien zu berücksichtigen. Mithilfe quantitativer und qualitativer Bedarfsanalysen und Evaluationen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Reallabors so Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfasst.

An diesen grundlegenden Gegebenheiten orientieren sich die strategischen Ziele:

  • Wissensaustausch und –transfer
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation differenzierter Konzepte
  • Stärkung der Familien und Erziehenden sowie verbesserte Sozialisations- und Bildungschancen für Kinder und Jugendliche

Regelmäßige Quartalstreffen der Kooperationspartner, zahlreiche Arbeitstreffen zwischen Hochschule und Trägern sowie Öffentlichkeitsarbeit fördern den Wissensaustausch und -transfer bereits jetzt entscheidend. Kooperationspartner nehmen die unterschiedlichen Beratungsleistungen und Vernetzungsangebote der Reallabore sowie deren Angebote im Bereich Öffentlichkeitsarbeit rege wahr. Exemplarisch für die bisherigen Erfolge und Anstrengungen im Rahmen des Wissensaustausches sind die 40 Dienstreisen des Wissenschaftsteams des Reallabors, die allein 2019 unternommen wurden. Außerdem konnten bereits erste Meilensteine in Sachen Verstetigung erreicht werden. Ein Netzwerkaufbau bezüglich der dialogischen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis in vorhandenen Strukturen ist erfolgt. Bei der Etablierung weiterer Verstetigungsansätze bedarf es allerdings noch zusätzlicher Finanzierungsmodelle, da die Verfügbarkeit von Ressourcen bei den kommunalen Trägern begrenzt ist.

Die Zielsetzung für die kommenden Projektphasen ist nun, die Öffentlichkeitsarbeit weiter voranzutreiben sowie die regelmäßigen Projekttreffen weiterzuführen. Damit einher gehen die Beratung der Praxis durch die Wissenschaft, Impulssetzungen durch den fachspezifischen Dialog und der sukzessive Ausbau der wachsenden Netzwerke.

 
 
 
 
 
icon Im Gespräch
 
 

Prof. Dr. Steven Lambeck

RIGL-Fulda

 

 

 
 
 

Seit Oktober 2015 ist Prof. Dr. Steven Lambeck Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Fulda, wo er unter anderem für den Wissenstransfer an der Hochschule zuständig ist. Prof. Lambeck hat 1991 an der Technischen Universität Ilmenau mit seinem Studium der Elektrotechnik begonnen und promovierte 2003. Seit 2005 war er als Juniorprofessor im Bereich Automatisierungstechnik an der TU Ilmenau tätig, ehe er Ende 2010 an die Hochschule Fulda wechselte und dort eine Stelle als Professor im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Fulda übernahm.

 

Aktuell bewegt meine „Innovative Hochschule“ und mich am meisten…

...die Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb. Auch für unser IHS-Vorhaben und die Arbeit im RIGL-Fulda war das Semester sehr herausfordernd und geprägt durch das Bestreben, unsere Transferaktivitäten der neuen Situation anzupassen.

 

Wer zu Innovationen in meiner Region beitragen will, der muss ganz konkret…

  • einen „langen Atem“ haben,
  • präsent in den Netzwerken der Region sein,
  • natürlich auch die Hochschule als Partner im Boot haben.

 

Mit Blick auf andere „Innovativen Hochschulen“ beeindruckt mich am meisten… .

…die Vielfalt der unterschiedlichen IHS-Projekte und die daraus resultierenden Facetten des Transfers, obwohl sich ein gemeinsames Transferverständnis herauskristallisiert.

 

Zudem denke ich im Kontext des Wissenschafts- und Innovationssystems besonders an…

…die verschwindenden Grenzen zwischen den unterschiedlichen Hochschultypen (Unis und HAWs) im Bereich des Transfers.

 
 
 
Sollte ich meine „Innovative Hochschule“ mit drei kreativen Wortneuschöpfungen (aus Substantiven) beschreiben, dann wären dies…
 
  • Wissens-Spreader (topaktuell, obwohl ich „Denglisch“ ja nicht so mag)
  • Dicke-Bretter-Bohrstation
  • Ideen-Wachstums-Campus
 
 
 
Wenn ich eine Zeitmaschine hätte…
 

…würde ich diese wahrscheinlich nicht nutzen, weil ich gern im „Hier und Jetzt“ lebe, obwohl eine Stippvisite auf einem Markt im Mittelalter auch ganz verlockend wäre

 
 
 
 
 
icon Einen Schritt voraus
 
 
Quelle: Natalie Sontopski
 
Quelle: Natalie Sontopski
 
 
Innovation auf Rädern
 

Wenn die Interessierten das Forschungslabor aufgrund zeitlicher oder personeller Restriktionen nicht besuchen können, dann muss das Forschungslabor eben zu den Interessierten fahren – diesen Grundgedanken hatte das Verbundvorhaben „TransInno_LSA“ der Hochschulen Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg bei der Realisierung eines „Forschungstransfermobils“. Dieses ist quasi ein Forschungslabor auf Rädern, welches aufgrund der modularen Ausstattung eine einfache Umrüstung ermöglicht. So kann das INNOmobil je nach Thema, Zielgruppe und Anlass ausgestattet werden und trägt so zusätzlich zur Vernetzung zwischen der Hochschule und Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft bei. Nachdem die Konzeptionsphase, welche Aspekte wie Innenausbau, Zugfahrzeug und technische Anforderungen beinhaltete, abgeschlossen war, begann Anfang 2020 der Bau des INNOmobils in einer Chemnitzer Werkstatt. Ende Juni wurde das Wissenstransfermobil schließlich fertiggestellt und steht nun in Merseburg – bereit, die Hochschulen und das Projekt in ganz Sachsen-Anhalt sichtbar zu machen.

 
 
 
 
KI-Professur für künstliche Kreativität
 

Die Hochschule für Musik Nürnberg (HfM), Partnerhochschule im Verbundprojekt „LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation“ der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“, konnte sich im bayerischen Wettbewerb um landesweit 50 neue Professuren im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen der Hightech Agenda beweisen: Sie erhält zukünftig eine Professur für künstliche Kreativität und musikalische Interaktion. Damit ist die Hochschule für Musik Nürnberg eine von zwei bayerischen Kunsthochschulen, die eine der neuen KI-Professuren erhält. Prof. Dr. Martin Ullrich von der HfM und Projektleiter der IHS erläutert die geplante inhaltliche Ausrichtung der deutschlandweit einmaligen Professur: „Die neue Professur wird KI-gestützte Szenarien der musikalischen Interaktion erforschen und einen zentralen Beitrag zur Entwicklung einer künstlichen Kreativität leisten. Unser hochqualifiziertes KI-Team innerhalb der Hochschule, das „LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation“, die seit Jahren etablierte Zusammenarbeit mit der Fakultät Informatik der Technischen Hochschule Nürnberg, die enge Anbindung an den neuen KI-Knotenpunkt der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und der intensive fachliche Austausch mit der benachbarten Hochschule für Musik und Theater München: All das bildet das KI-‚Ökosystem‘, das diesen fantastischen Entwicklungsschub für unsere Hochschule überhaupt erst möglich gemacht hat.“

 
 
 
 
#CoburgContraCorona
 

Gemeinsam gegen Corona – unter diesem Motto rief das IHS-Vorhaben „CREAPOLIS-COBURG“ im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie die Initiative #CoburgContraCorona ins Leben. Mit der Aktion versucht das CREAPOLIS-Team, gemeinsam mit allen Interessierten Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden und umzusetzen. Die Hochschule Coburg möchte damit einen Beitrag für die Region und die Gesellschaft leisten – für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden, Kliniken, Kreativ- und Kulturschaffende. In einer ersten Phase wurden zunächst aktuelle Probleme der Corona-Pandemie gesammelt, anschließend in Phase 2 strukturiert und von unterschiedlichsten Teilnehmenden online bearbeitet. In Phase 3 erfolgte die Erprobung und Umsetzung einzelner Projekte. Durch diese Aktion kamen über 70 Challenges mit 100 Teilnehmenden und 30 Mentorinnen und Mentoren zusammen. Eine der eingereichten Challenges befasst sich beispielsweise mit der Entwicklung hygienischer Türgriffe. Studierende der Hochschule Coburg arbeiten mit Bürgerinnen und Bürgern an der Produktion und Anbringung eines speziellen Hebels für Türen, der das Öffnen mit dem Arm ermöglicht. So soll der Viren- und Bakterienübertragung über Türgriffe vorgebeugt werden. Die entsprechenden Hebel sollen kostengünstig über 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Die Aktion #CoburgContraCorona sorgte für ein enormes mediales Interesse im Raum Bayern, welches den Erfolg der Initiative unterstreicht.

 
 
 
 
EduThon – Digitaler Hackathon zum Thema Homeschooling
 

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Schulschließungen haben Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern einiges abverlangt. Teilweise mussten aus dem Nichts digitale Lehrformate her, Eltern mussten sich als „Ersatzlehrende“ versuchen und auch von den Schülerinnen und Schülern war viel Eigeninitiative und Disziplin gefragt – zweifellos für alle Beteiligten eine neue und vor allem herausfordernde Situation, in der Unterstützung sehr willkommen ist. Das Team von „Transfer Together“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat dies erkannt und sich insgesamt sieben Herausforderungen des Homeschoolings im Rahmen eines digitalen Hackathons angenommen. Der sogenannte „EduThon“ fand am 18. und 19. April 2020 mit reger Beteiligung zahlreicher Interessierter statt.

Zu den Herausforderungen gehörten u. a. die didaktische Unterstützung von Eltern, (Selbst-)Management und Motivationsförderung. Die Themen wurden jeweils von Kleingruppen aus drei bis fünf Teilnehmenden diskutiert, anschließend wurden Lösungsvorschläge erarbeitet. Im Nachgang wurden drei Gewinner-Teams gekürt. Unter den prämierten Lösungen waren konkrete Tipps für das Self-Empowerment von Schülerinnen und Schülern, storybasierte und spielerisch eingebettete Lerninhalte für Grundschulkinder sowie der Prototyp einer Stress-App für die ganze Familie.

 
 
 
 
Wissen in Bewegung – ein virtueller Dialog
 

Was macht eine innovative Hochschule aus? Und wie müssen sich Hochschulen verändern, um zukünftige Herausforderungen zu meistern? Rund um das Thema Hochschule der Zukunft und den damit einhergehenden zukunftsorientierten und notwendigen Veränderungen dreht sich das virtuelle Interview- und Austauschformat „Wissen in Bewegung“. Das Format wird vom IHS-Vorhaben „Mensch in Bewegung“ unterstützt und ist aus einer Arbeitsgruppe des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung (HbdV) entstanden. Als Einstieg in den Austausch sieht das Format jeweils ein Experteninterview vor, welches grundsätzliche Fragestellung in Bezug auf die Verfassung von Hochschulen behandelt. Dabei werden unter anderem Wege erarbeitet, wie Hochschulen einen Dialog mit anderen Akteurinnen und Akteuren auf Augenhöhe führen können, welche Gesprächsräume – ob nun virtuell oder physisch – dafür zur Verfügung stehen und welche strukturellen Veränderungen es dafür braucht. Nach dem Interview haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, mit dem Interviewpartner und untereinander zu den jeweiligen Themenschwerpunkten zu diskutieren. Neben Best- und Bad-Practice-Beispielen und der Vermittlung von Konzepten bietet das Format das Potenzial, Visionen auszutauschen, neue Verbindungen zwischen Akteurinnen und Akteuren herzustellen und dabei durch eine offene Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven neue Ideen zu generieren.

 
 
 
 
 
icon Gut zu wissen
 
 
Quelle: Parkpoom – stock.adobe.com
 
Quelle: Parkpoom – stock.adobe.com
 
 
Innovation durch (digitale) Interaktion.
Virtuelle Konferenz am 22. September 2020
 

Die große Konferenz „Third Mission Possible – Innovative Hochschule. Wie der Austausch mit der Region gelingen kann“ muss leider verschoben werden. Der geplante Termin am 22. September 2020 soll aber trotzdem nicht ungenutzt bleiben. Wir laden Sie herzlich zur virtuellen Konferenz „Innovation durch (digitale) Interaktion“ ein.

Die Digitalisierung ist aufgrund der Geschehnisse in den letzten Monaten in aller Munde. Sowohl Hochschulen als auch Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft wurden in Sachen digitaler Interaktion auf den Prüfstand gestellt und durften beweisen, dass sie in der Lage sind, das Alltagsgeschäft auch durch virtuelle Kommunikation zu bewerkstelligen. Das Thema der virtuellen Konferenz soll sich daher in erster Linie um die Digitalisierung im Zusammenspiel mit der Dritten Mission der Hochschulen drehen. Als Keynote-Speaker zu diesem Thema können wir Ihnen Prof. Dr. Sascha Friesike ankündigen. Als Direktor des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft und Professor für Design digitaler Innovationen an der Universität der Künste Berlin untersucht er unter anderem die Rolle der Digitalisierung in der akademischen Forschung. Neben einer Live-Übertragung des Keynote-Vortrags und der anschließenden Podiumsdiskussion, bei der Sie auch interaktiv teilnehmen können, dürfen Sie sich außerdem auf kreative Best-Practice-Beispiele und Stimmungsbilder der 48 geförderten „Innovativen Hochschulen“ freuen. Die Anmeldung und nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dem Fachportal der Förderinitiative.

 

 
 
 
XELOS–Format: „Gemeistert oder heiter gescheitert?“
 

Mit diesem neuen Format, das die Innovativen Hochschulen im IHS-Intranet XELOS finden, widmen wir uns den Erfahrungsbeispielen der verschiedenen Hochschulen. In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir zur Mitte des Monats jeweils ein Best- oder Bad-Practice-Beispiel auf der Startseite des IHS-Intranets. Das Format beerbt damit das Format „WochenWissen“.

Der Grundgedanke bei „Gemeistert oder heiter gescheitert?“ ist es, voneinander zu lernen. Dies kann sowohl durch Erfahrungen mit Vorbildcharakter geschehen, aber auch durch das Teilen von weniger positiven Erfahrungen. Denn aus gescheiterten Formaten lernt man manchmal doch mehr als man denkt. Über das in XELOS hinterlegte Formular können Sie, die „Innovativen Hochschulen“, Ihren Beitrag bei uns einreichen. Bisher gab es eine rege Teilnahme, was dazu geführt hat, dass wir inzwischen einen Pool an Erfahrungsbeispielen haben, die wir nach und nach veröffentlichen. Haben Sie also bitte noch ein wenig Geduld, bis auch Ihr Beitrag für alle anderen sichtbar ist.

 
 
 
Evaluation der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ gestartet
 

Die im Rahmen der Bund-Länder-Vereinbarung anstehende Evaluierung der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ hat begonnen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine unabhängige Evaluierung beauftragt, welche auch eine wissenschaftliche Begleitung der geförderten Hochschulen mit einschließt. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen einer Wirkungsanalyse und sollen die Weiterentwicklung der Steuerung sowie die Begleitung der Initiative im Allgemeinen unterstützen. Mit der Durchführung hat das BMBF ein Konsortium beauftragt, bestehend aus der Technopolis Deutschland GmbH, dem Institut für Innovation und Technik (iit) und der österreichischen WPZ Research GmbH. Vertreterinnen und Vertreter der beauftragen Einrichtungen haben bereits oder werden demnächst Kontakt mit den geförderten Hochschulen aufnehmen. Für Ihre Mithilfe bei der Evaluation sagen wir im Voraus schon einmal herzlichen Dank, möchten Sie aber im Interesse eines guten Verlaufs und fruchtbarer Ergebnisse auch noch einmal ausdrücklich um Ihre Kooperationsbereitschaft bitten.

 
 
 
 
 
icon Veranstaltungen
 
 
 
 

07
Aug

 

ODPFALZ
 

elab2go Web-Seminar-Reihe


Web-Seminar-Reihe zur Online-Plattform elab2go, das als mobiles Engineering Lab überall und jederzeit einen Einblick in neue Technologien und Trends im Kontext von Industrie 4.0 bietet.


Erfahren Sie mehr
 
 
 
 

22
Sep

 

FöRDERINITIATIVE
 

Innovation durch (digitale) Interaktion


(Digitale) Interaktion war in den letzten Wochen und Monaten wichtiger denn je. Neben einer Live-Übertragung der Podiumsdiskussion dürfen Sie sich auf kreative Best-Practice-Beispiele und Stimmungsbilder aus den 48 geförderten „Innovativen Hochschulen“ freuen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Einwahl ist kostenfrei, aber nur nach vorheriger Anmeldung möglich.


 
 
 

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Herausgeber

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53170 Bonn
Telefon: +49 (0)228 99 57-0
Fax: +49 (0)228 99 57-83601
E-Mail: information@bmbf.bund.de
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USt-IdNr. des BMBF: DE169838195

Verantwortlich für den Internet-Auftritt

Thomas Christoph Pieper
Leiter Leitungsbüro, Planung und strategische Kommunikation
Projektträger Jülich│ Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich
www.ptj.de

Geschäftsführung der Forschungszentrum Jülich GmbH

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Vorstands)
Karsten Beneke (Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands)
Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt

Vorsitzender des Aufsichtsrats

MinDir Volker Rieke

 
 
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