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INNOVATIVE HOCHSCHULE - NEWSLETTER III/2020 ZUR BUND-LÄNDER-INITIATIVE
 
 

Hinweis zum aktuellen Basis-Betrieb bei PtJ: Um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, wird der Projektträger Jülich vorübergehend im Basis-Betrieb und deshalb zu einem Großteil im Homeoffice für Sie da sein. Damit werden die Maßnahmen von Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Pandemie unterstützt. Mehr unter: www.ptj.de/corona

Auch im Ausnahmezustand möchten wir Ihnen mit unserem regelmäßigen Newsletter eine kompakte Auswahl an Neuigkeiten und aktuellen Entwicklungen aus den geförderten 29 Gesamtvorhaben und insgesamt 48 „Innovativen Hochschulen“ (IHS) geben. „Nachlese“ beleuchtet eine vergangene Veranstaltung oder Transferaktivität. Die Rubrik „Unter der Lupe“ stellt Highlights aus einer Hochschule näher vor. Lernen Sie zudem einen IHS-Vertreter „Im Gespräch“ kennen. Zukunftsweisende Einblicke in Bezug auf Transferformate/-strukturen gewinnen Sie bei „Einen Schritt voraus“. Hintergrundinformationen aus der Bund-Länder-Initiative sowie in Sachen „Third Mission“ präsentieren wir bei „Gut zu wissen“. In Kombination mit Nachrichten und Veranstaltungen aus dem Internetportal www.innovative-hochschule.de erhalten Sie einen Überblick über die Aktivitäten rund um die „Innovative Hochschule“. Vorangegangene Newsletter finden Sie im Archiv. Wir freuen uns jederzeit über Ihr Feedback!

 
 
 
 

 

 
 
 
icon Nachrichten
 
 
Zur Eröffnung der neuen Akustikanlage von „Stage_2.0“ (Quelle: HfMT Hamburg)  
 

142 Lautsprecher, 50 Mikrofone, optimaler Klang – „Stage_2.0“ weiht neue Akustikanlage ein

Erfahren Sie mehr
 
 
  „Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!“ : Innovation(s)Campus bringt Wissenschaft und Praxis zusammen
 
  „Phantom Zone“ von „LEONARDO“ – eine Augmented-Reality-Performance
 
 
 
 
icon Nachlese
 
 
 
Quelle: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
 
 
BMBF zu Gast beim IHS-Vorhaben „Campus to World“
 

Es ist fast Halbzeit für die Projekte der ersten Auswahlrunde der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ – ein guter Zeitpunkt für das Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sich über Entwicklungen und Zwischenergebnisse an den Hochschulen vor Ort zu informieren. So haben Vertreter des BMBF am 27. Februar 2020 die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Sankt Augustin besucht, um sich einen persönlichen Überblick über die bisherigen Erfolge der geförderten Projekte zu machen. Was bereits nach zwei Jahren in dem Fördervorhaben „Campus to World“ realisiert werden konnte, hinterließ einen besonders positiven Eindruck.

Neuer Einsatz von Virtual Reality und 3D-Druck

Die Vorzeige-Showrooms des Bereichs „Visualisierung“ sowie ein Demonstrator aus dem Bereich „Detektionstechnologien“ standen im Mittelpunkt einer umfangreichen Führung für den hochrangigen Besuch des IHS-Vorhabens „Campus to World“. Für den Leiter der Unterabteilung „Hochschulen“ im BMBF, Peter Greisler, den Leiter des Referats „Fachhochschulen“, Magnus Milde, sowie den für die „Innovative Hochschule“ zuständigen Referenten Alexander Wirp bereiteten die Verantwortlichen der H-BRS interessant Einblicke in einige der Teilprojekte vor.

Zum Auftakt präsentierte Prof. Dr. André Hinkenjann, Leiter des Showrooms „Visualisierung“, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Virtual-Reality-Techniken (VR). Das Teilprojekt selbst umfasst neben VR unter anderem auch Augmented und Mixed Reality sowie Computergrafik, Computer Vision und andere Bereiche des Visual Computing. In verschiedensten Bereichen – von der Ausbildung über die Forschung bis zur industriellen Anwendung – können durch diese Technologien völlig neue Perspektiven bezüglich Analyse, Kreativität, Interaktion, Entscheidungsfindung und Fertigung erschlossen werden. Die Gäste hatten im Showroom die Möglichkeit, ein virtuelles Wohnhaus zu erkunden und den komplexen Datenverkehr zu analysieren, der durch eine einfache Google-Anfrage im Internet ausgelöst wird. Bei einigen der vorgestellten Anwendungen gibt es bereits enge Kooperationen zwischen der Hochschule und Unternehmen.

Dr. Peter-Michael Kaul, wissenschaftlicher Leiter im Teilprojekt Sicherheitsforschung, zeigte anschließend in einem Kurzfilm neue Errungenschaften in Bezug auf die Gefahrstofferkennung. Hier wurde ein Verfahren entwickelt, welches die Kombination von chemisch-physikalischer Analytik und dem Training von spezialisierten Spürhunden vorsieht – ein Alleinstellungsmerkmal in der Sicherheitsforschung.

Auch im Bereich der Bürgerbeteiligung gab es ein interessantes Anschauungsbeispiel: Mittels eines Modells der Senckenberg-Gesellschaft ist es möglich, sich virtuell zu verkleinern und den Erdboden „in Ameisengröße“ zu besichtigen.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab Prof. Welf Wawers, Leiter 3D-Druck/Bürgerwissenschaften, einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben mit 3D-Druck. Dabei veranschaulichte er mit einer Zeitrafferaufnahme die Prozedur eines Druckvorgangs.

 
 
 
 
 
icon Unter der Lupe
 
 
Quelle: Tristan Steinberger/Innovation-Lab Köln
 
Quelle: Tristan Steinberger/Innovation-Lab Köln
 
 
Hochkonjunktur für soziale Innovationen  – „s_inn“ geht voran
 

Das Transfernetzwerk „s_inn“, ein Verbundprojekt der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) zusammen mit der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH RWL) im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“, versteht sich als wichtige Plattform für soziale Innovationen in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt steht der Austausch zwischen Hochschule, Sozial- und Gesundheitswirtschaft und Gesellschaft – eine Aufgabe, die nicht erst im Frühling der Corona-Krise mindestens genauso herausfordernd wie gefragt ist.

Zentrales Ziel von „s_inn“ ist es, die Teilhabechancen von Menschen zu verbessern, die von Ausgrenzungsrisiken bedroht sind. Wie das gelingen kann? An fünf Standorten in NRW von Aachen bis Paderborn und von Köln über Bochum bis Münster nehmen lokale Ansprechpersonen – sei es in Innovation-Labs oder in Pilotprojekten – die Bedürfnisse vor Ort auf und helfen persönlich wie digital, ein NRW-weites Innovationsnetzwerk mit wichtigen Praxispartnern zu etablieren. Dabei geht es konkret etwa um neue Ideen und Praxisprojekte zur aktiven Gestaltung einer alternden Gesellschaft, zur verbesserten Inklusion von Menschen mit Behinderung, zur Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte oder zur Bewältigung einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung, z.B. in Arm oder Reich.

Ein Beispiel für neue Transferformate im sozialen Bereich liefert das Innovation-Lab aus Köln. Der Leiter Tristan Steinberger berichtet über Erfolge und Potenziale, wie dem regelmäßigen „KölnerSozialKonvent“ mit Entscheidungstragenden aus Sozialverbänden, aus dem neue Praxiskooperationen entstanden sind. Welche Reichweite eine solche Vernetzung erhalten kann, zeigte sich etwa beim ersten Social Innovation Camp“, das am 13. Juni 2019 rund 700 Teilnehmende an die KatHO NRW nach Köln lockte. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich ihren Tagesablauf flexibel zu gestalten, indem sie aus insgesamt 16 verschiedenen Formaten und Themengebieten wählen konnten. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sozialwesen wurden dabei die vier Lebensphasen „Kindheit“, „Jugend“, „Erwachsene in besonderen Lebenslagen“ und „ältere Menschen“ im Rahmen der 10-monatigen Vorbereitung in vorwiegend interaktive Formate gegossen. So gab es etwa „Innovation Walks“ zu den jeweiligen Lebensphasen, in denen sich rund 20 passende Praxiseinrichtungen innovativ vorstellten. Am „Round-Table“ wurden Diskussionen nach einem kurzen theoretischen Input geführt. Bei den „Concept Pitches“ glichen Studierende ihre Konzepte und Projekte mit der Praxis ab, während das „Science Lab“ an die aktuelle Forschung aus den jeweiligen Themenfeldern anknüpfte. Sich so intensiv mit Lehre und Praxis, Forschungsfragen und -ergebnissen sowie Diskussionsforen des sozialen Bereichs auseinanderzusetzen, war für die Teilnehmenden ein voller Erfolg. Ob das „Social Innovation Camp“ (vorgesehen für 23. Juni 2020) in diesem Jahr erneut stattfinden kann, ist aus aktuellem Anlass noch offen.

Neben dem persönlichen Kontakt und vernetzenden Veranstaltungen, wie dem „Social Innovation Camp“, steht aber auch eine Digitalisierungsstrategie bei „s_inn“ im Fokus. Eine Reihe von Erklärvideos sollen etwa über soziale Missstände und Chancen informieren. Bedingt durch den Ausnahmezustand in Deutschland während der Corona-Pandemie 2020 wurde zudem binnen kürzester Zeit ein neues Transferformat vom Innovation-Lab Köln entwickelt – der „KatHO-Cast“. Hier kommen Professorinnen und Professoren aus der KatHO NRW per Videokonferenzaufzeichnung in einem Split-Screen zu Wort und geben neben fachlichen Einblicken und Digitalisierungsstrategien in der Ausnahmesituation auch Antworten auf persönliche Fragen. Mit diesen und weiteren Formaten will „s_inn“ mehr digitale Möglichkeiten nutzen, um das soziale Innovationsspektrum in allen Lebenslagen auszuschöpfen.

 
 
 
 
 
icon Im Gespräch
 
 

Quelle: PHHD/Presse

Prof. Dr. Christian Spannagel

„TT – TRANSFER TOGETHER“

Pädagogische Hochschule Heidelberg

 
 
 

Seine Expertise liegt im Bereich Mathematik- und Informatikdidaktik, wobei er einen besonderen Fokus auf computerbasiertes Lernen legt und den Ansatz der öffentlichen Wissenschaft – u. a. durch Nutzung der sozialen Medien – lebt. Seit 2010 ist er Professor für Mathematik mit den Schwerpunkten Informatik und Implementierung neuer Medien an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und zudem seit 2016 Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung. Im Rhein-Main-Gebiet geboren, absolvierte er sein Studium der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt, bevor er an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg promovierte.

 
 
 
Aktuell bewegt meine „Innovative Hochschule“ und mich am meisten…
 

... die Frage, wie Transfer in der Corona-Krise gestaltet wird. Für den Austausch mit regionalen Partnern sind lokale Treffen sehr wichtig. Es ist spannend zu überlegen, wie man jetzt die regionalen Partnerschaften auch digital pflegen kann.

Wer zu Innovationen in meiner Region beitragen will, der muss ganz konkret…

... seinen Blick weiten. Wer in der Metropolregion Rhein-Neckar agiert, der denkt oftmals nur an Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Die ländlicheren Gegenden geraten leicht aus dem Fokus. Für diese sind Innovationen aber besonders wichtig!

Mit Blick auf andere „Innovativen Hochschulen“ beeindruckt mich am meisten…

... die Vielfalt der Transferformen: gemeinsame Entwicklung von Produkten, regionaler Austausch in sozialen Medien, Service Learning, öffentliche Veranstaltungen. Transfer kann so vielseitig sein.

Sollte ich meine „Innovative Hochschule“ mit drei kreativen Wortneuschöpfungen beschreiben, dann wären diese…

1) Bildungsinkubatorin
2) Education Hub
3) Life-Long-Learning-Labor

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte…

... dann würde ich ein Jahr in die Zukunft reisen, um zu schauen, was wir aus der Corona-Krise gelernt haben. Leben wir dann vielleicht nachhaltiger?

 
 
 
 
 
icon Einen Schritt voraus
 
 
 
Quelle: Satzinger-Viel/Universität Augsburg
 
 
Transfer via „Escape Room“
 

Transfer braucht hin und wieder ungewöhnliche Formate, damit der Austausch mit der Region neue Impulse erhält, wie beispielsweise der „Escape Room“ der Universität Augsburg beweist. Konzipiert wurde das Format vom IHS-Vorhaben „WiR – Wissenstransfer Region Augsburg“, und seitdem mehrfach erfolgreich eingesetzt, unter anderem für einen Aktionsabend der universitätsweiten MINT-Woche im Oktober 2019. Unter dem Motto „MINT ist die Lösung“ – MINT umfasst die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – mussten rund 150 Teilnehmende in Gruppen knifflige Rätsel lösen. Eingeschlossen in einem Raum war die Hauptaufgabe, mit Hilfe eines iPads und eines QR-Codes zu der Online-Version der zuvor vorgestellten MINT-Broschüre zu gelangen. Dabei warteten viele Herausforderungen: Unter anderem mussten Rechenaufgaben gelöst, ein Morse-Code geknackt oder ein Stromkreis geschlossen werden. Bei jeder Aufgabe erhielten die Teams eine Ziffer, welche sie in die korrekte Reihenfolge bringen sollten. Dadurch entsperrte sich das iPad und der QR-Code, welcher zur PDF-Broschüre führt, konnte gescannt werden. Das Escape-Room-Format ist eine spielerische Art, Inhalte aus den MINT-Fächern und gleichzeitig aus den Fachbereichen der Universität vermittelt zu bekommen. In einem nächsten Schritt werden zwei weitere dieser Rätsel-Räume entwickelt: Eines wird sich mit dem Thema des Innovationslabors von „WiR“ beschäftigen, das andere soll Aufgaben aller Fakultäten der Universität Augsburg beinhalten.

 
 
 
 
„Fabrik der Zukunft“ in Richtung Digitalisierung
 

Intelligente Produkte und Anlagen konzipieren. Maschinen entwickeln, die industrielle Arbeiten für den Menschen erleichtern. An diesen und weiteren Digitalisierungsszenarien der Industrie 4.0 forscht das Co-Creation Lab (CCL) „Fabrik der Zukunft“ an der Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW) Dresden gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS). Das Teilprojekt ist im standortübergreifenden Verbund „Saxony5“ verankert und arbeitet interdisziplinär im engen Austausch der fünf ostsächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) aus Dresden, Leipzig, Zwickau, Zittau/Görlitz und Mittweida. Ziel ist die Entwicklung eines One-Stop-Shop-Ansatzes für Innovationen in der Fertigung. Hierfür wird auch der Innovationsbedarf im Dialog mit Unternehmen und weiteren Industriepartnern systematisch erfasst. So entstehen Konzepte und Demonstratoren für die Digitalisierung der Fertigung sowie neue Produkte und Dienstleistungen. Konkrete Beispiele sind der Digitalisierungslotse für den sächsischen Mittelstand oder Augmented-Reality-Brillen für die Fertigung, die die Mensch-Roboter-Interaktion verbessern. Im Mittelpunkt stehen die Industrie-4.0-Themenbereiche Smart Factory, Smart Operations, Smart Products, Data-driven Services, Mitarbeiter und Digital Leadership. Kernelement ist das „Industrial Internet of Things (IIoT) Test Bed“ der HTW Dresden, welches durch weitere Laboreinrichtungen zu einer virtuellen und über ganz Sachsen verteilten Fabrik wird.

 
 
 
 
Von der HFT Stuttgart zur IBA 2027
 

Innovative Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung in der Region Stuttgart aufzeigen und gleichzeitig den Austausch zwischen Hochschule und externen Experten ankurbeln – das sind die wesentlichen Ziele der 2020 gestarteten Veranstaltungsreihe „HFT meets IBA“. Angestoßen vom IHS-Vorhaben „M4_LAB – HFT-Innovationslabor für die Metropolregion 4.0 “ nimmt die Hochschule für Technik Stuttgart (kurz HFT) die 2027 in Stuttgart stattfindende Internationale Bauausstellung (kurz IBA) zum Anlass, um ihre Forschungserfahrung in den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtmodellierung für die Energiewende einzusetzen. Dabei versteht sich die HFT als Bindeglied zwischen der Forschung und der IBA einerseits sowie den Planern, Bauherren, Kommunen und der Zivilgesellschaft andererseits. Unterschiedliche Themenschwerpunkte sorgen für Abwechslung: Zum Start am 23. Januar 2020 wurde unter dem Titel „Stadtklima und Grünräume“ über die Folgen des Klimawandels für die Region diskutiert und, wie man ihnen begegnen kann. Die zweite Veranstaltung mit Thema „Urbane Akustik“ beschäftigte sich neben Simulationen und Modellmessungen aus dem hochschuleigenen Akustiklabor auch mit dem Lärmschutz und möglichen Gesundheitsfolgen. Für zukünftige Veranstaltungen ist die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Prozesse der Stadtplanung geplant. Damit gibt die Veranstaltungsreihe, die in Kooperation mit der IBA 2027 GmbH und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) stattfindet, neue Impulse für eine Stadt der Zukunft.

 
 
 
 
Potsdamer Campus Golm im 360°-Rundgang
 

Sich einmal aus der Ferne bequem am Bildschirm sitzend einen Rundum-Überblick über den Campus Golm der Universität Potsdam verschaffen? Das geht dank des Pilotprojektes vom Gesellschaftscampus Golm, das im Rahmen der „Innovativen Hochschule Potsdam (InnoUP)“ umgesetzt wurde. Das 360°-Panorama zeigt die wichtigsten Standorte hochauflösend und in HDR-Aufnahmen. Neben dem Uni-Gelände ist der Wissenschaftspark Golm inklusive des Campus des Max-Planck-Instituts westlich der Bahnlinie in die Tour mit eingebunden. Insgesamt sind acht verschiedene Standorte zu einer Tour verknüpft, in der man beliebig von einem Punkt zum anderen springen kann. Zudem gibt es verschiedene Informationspunkte, welche Hintergründe zu den ansässigen Instituten mit Hilfe von Textfeldern, Bildern und Links präsentieren. So können sich Gäste, Studierende oder Mitarbeitende quasi ein Live-Bild machen, ohne physisch vor Ort zu sein. Sollte man doch einen persönlichen Besuch planen, gibt die Panorama-Ansicht auch auf dem Smartphone hilfreiche Orientierungshilfen.

 
 
 
 
 
icon Gut zu wissen
 
 
 
Quelle: PtJ - Bild: Adobe Stock/NicoElNino
 
 
Save-the-Date: Die IHS-Konferenz 2020 unter dem Motto „Third Mission Possible“
 

Als „Dritte Mission“ zählt der Transfer neben Lehre und Forschung zu den Kernaufgaben der Hochschulen. Wie der Austausch mit der Region gelingen kann und warum er manchmal schwierig ist, thematisiert die erste Konferenz der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ am 21. und 22. September 2020 in Essen. In der „Grand Hall Zollverein“ treffen die 48 geförderten „Innovativen Hochschulen“ mit zahlreichen Transfer-Fachleuten und einem interessierten Publikum zu einem vielfältigen Programm zusammen.

Merken Sie sich den Termin vor! Anmeldemöglichkeiten und eine Event-App werden voraussichtlich ab Mai 2020 zur Verfügung stehen.

Zu den Konferenz-Highlights gehören hochrangige Keynotes, interaktive Themen-Sessions sowie ein großes Präsentationsforum, um miteinander ins Gespräch zu kommen: Alle 29 IHS-Gesamtvorhaben werden hier ihre Aktivitäten und bisherigen Erkenntnisse in unterschiedlichen kreativen Formaten – indoor wie outdoor – möglichst originell und interaktiv darbieten. Etwa durch Mitmach-Stationen, Demonstratoren, Performances, Trucks und Trailer soll der Ideen-, Wissens- und Technologietransfer greifbarer werden und viele Diskussionsansätze bieten. Auch eine „Bilder-Präsentation“ der 48 einzelnen „Innovativen Hochschulen“ ist geplant. Um individuelle und kreative Eindrücke zu erhalten, wurden Fotokategorien mit besonderen Aufgaben formuliert. Sie dürfen gespannt sein!

Mit einem Kurzvortragsturnier unter dem Namen „Transfer-Slam“ wird das aus dem IHS-Workshop bekannte Format schließlich auf die große Bühne gehoben. Im Rampenlicht stehen insbesondere die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den geförderten Projekten sowie alle IHS-Beteiligten, die ihre persönlichen Beobachtungen, Erwartungen und Fragen aus dem Bereich der „Dritten Mission“ vortragen wollen. Ob einzeln oder im Team – die Teilnahme lohnt sich, denn für die ersten drei Platzierungen werden Reisekostenzuschüsse für die Projektarbeit von bis zu 5.000 Euro vergeben.

Weitere Informationen: Falls Sie nicht das Save-the-Date über unseren E-Mail-Verteiler erhalten, jedoch Interesse an weiterführenden Konferenz-Informationen oder Fragen haben, können Sie sich unter folgender E-Mail an uns wenden: Ptj-ihs@fz-juelich.de

Mehr unter: 

www.innovative-hochschule.de/de/foerderinitiative/konferenz2020

https://netzwerk.innovative-hochschule.de/ (passwortgeschütztes Intranet)

 
 
 

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Herausgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat Fachhochschulen
53170 Bonn
Telefon: +49 (0)228 99 57-0
Fax: +49 (0)228 99 57-83601
E-Mail: information@bmbf.bund.de
Internet: http://www.bmbf.de/
USt-IdNr. des BMBF: DE169838195

Verantwortlich für den Internet-Auftritt

Thomas Christoph Pieper
Leiter Leitungsbüro, Planung und strategische Kommunikation
Projektträger Jülich│ Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich
www.ptj.de

Geschäftsführung der Forschungszentrum Jülich GmbH

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Vorstands)
Karsten Beneke (Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands)
Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt

Vorsitzender des Aufsichtsrats

MinDir Volker Rieke

 
 
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