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INNOVATIVE HOCHSCHULE ─ NEWSLETTER I/2019
 
 

Am 1. August 2019 ist aufgrund eines technischen Fehlers leider eine unvollständige Ausgabe unseres ersten Newsletters verschickt worden. Wir bitten, dies zu entschuldigen und lassen Ihnen hiermit erneut eine korrigierte Fassung zukommen.

Der Newsletter zur Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ bietet eine kompakte Auswahl an Neuigkeiten und aktuellen Entwicklungen aus den geförderten 29 Gesamtvorhaben. Um einen Eindruck von der Umsetzung der Transferstrategien aus den insgesamt 48 „Innovativen Hochschulen“ zu vermitteln, werden die Leserinnen und Leser hier regelmäßig mit exklusiven Inhalten und Hintergrundinformationen versorgt: In der „Nachlese“ zeigen wir jeweils eine ausgewählte Veranstaltung oder konkrete Transferaktivität. Mit „Unter der Lupe“ stellen wir eines der rund 240 Teilprojekte aus den „Innovativen Hochschulen“ vor. Lernen Sie außerdem „Im Gespräch“ eine Vertreterin/einen Vertreter der „Innovativen Hochschulen“ kennen. Einblicke in aktuelle Fortschritte in Bezug auf Transferformate oder auch zum Auf- und Ausbau nachhaltiger Transferstrukturen erhalten Sie bei „Einen Schritt voraus“. Interessante Hintergrundinformationen aus der Bund-Länder-Initiative und in Sachen Transfer allgemein präsentieren wir bei „Gut zu wissen“. In Kombination mit Nachrichten und Veranstaltungen vom Fachportal der Initiative, www.innovative-hochschule.de, finden Sie so einen Überblick dazu, was die „Innovativen Hochschulen“ beschäftigt und welche Themen sie konkret vorantreiben. Wir wünschen kurzweiliges Lesevergnügen und freuen uns über Ihr Feedback!

 
 
 
 

 

 
 
 
icon Nachrichten
 
 
Das Forschungsschiff Sonne im Hafen von Manzanillo. (Quelle: Dr. Holger Winkler, ICBM)  
 

Schüler mit Forschenden in Kontakt: „IHJO“ organisiert Live-Chat mit dem Forschungsschiff SONNE

Erfahren Sie mehr
 
 
  Social Innovation Camp von „s_inn“: Die vier großen Lebensphasen im Fokus von Innovation und Transfer
 
  „InnoSÜD“: 1. Innovationskongress zum Thema „Die intelligente Mobilität von morgen“
 
 
 
 
icon Nachlese
 
 
 IHS-Workshop
 
Quelle: Nathan Dreessen
 
 

„Innovative Hochschule“ startet mit Workshops in Fulda und Sankt Augustin

 

29 Vorhaben, 48 Hochschulen, rund 240 Teilprojekte und über 600 unmittelbar durch die „Innovative Hochschule“ Projektbeschäftigte stehen in vielen Bereichen vor ähnlichen Herausforderungen und großen Aufgaben in Sachen „Third Mission“. Die Begleitmaßnahme der Bund-Länder-Initiative organisiert deshalb einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch von etwa 60 Vertreterinnen und Vertretern in thematisch wechselnden Workshops. Erstmals trafen sich die „Innovativen Hochschulen“ im September 2018 in der Mitte Deutschlands beim Gastgeber „RIGL-Fulda“ an der Hochschule Fulda. Thema war „Evaluationsprozesse und Erfolgsmessung bei der ‘Third Mission‘: Herausforderung und geeignete Indikatoren“. An zwei Tagen wurde über quantitative wie qualitative Evaluationsprozesse sowie passende Instrumente diskutiert, um Transfereffekte zu messen. Für die Entwicklung eines geeigneten Indikatorik-Sets, die den Aufbau von Transferstrukturen und einer neuen Transferkultur abbilden können, wurden Themenfelder eingegrenzt und projektspezifische strategische Ausrichtungen berücksichtigt. Insbesondere hochschulische Beiträge zu sozialen und kulturellen Innovationen, so die Quintessenz, erforderten eine „weichere“ Wirkungsmessung.


Um „Profilbildung in der ‘Dritten Mission‘ durch Öffentlichkeitsarbeit und Fachkommunikation“ ging es beim zweiten Workshop, der im März 2019 beim Gastgeber „Campus to World“ an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin stattfand. Im Fokus der mehr als 60 Teilnehmenden stand, wie komplexe Inhalte aus Wissenschaft und Verwaltung möglichst nahbar und interaktiv für verschiedene Zielgruppen aufbereitet werden können und wie Themen öffentlichkeitswirksam anzustoßen sind. Die 29 Vorhaben aus der Bund-Länder-Initiative müssen auch in der Öffentlichkeitsarbeit immer den Anforderungsspagat zwischen Zielen und Zielgruppen meistern. Um das eigene Transferprofil sichtbar zu gestalten, wurden prägnante Kernbotschaften diskutiert und zielgruppenspezifisch modifiziert. Insofern kann die „Innovative Hochschule“ als Dachmarke einen Rahmen bieten, der von den einzelnen Vorhaben passgenau gefüllt werden muss.


Die Workshops leben von informativen Vorträgen und interaktiven Formaten, wie Speed-Talks und Gruppengesprächen à la World Café und Themen-Café. Auch die erste Podiumsdiskussion mit ausgewählten Kommunikationsexpertinnen und -experten sowie das erste IHS-Camp in Kleinformat feierten beim Workshop in Sankt Augustin erfolgreich Premiere. Das Barcamp-Format bot die Möglichkeit, in fünf Sessions selbsteingebrachte Themen der Öffentlichkeitsarbeit zu bearbeiten. Für beide Workshops konnten zudem in ihrem Feld hervorragende Keynote-Speaker gewonnen werden: Prof. Dr. Peer Pasternack, Direktor des Instituts für Hochschulforschung an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg sprach eindrücklich zum Thema „Evaluationsprozesse und Erfolgsmessung der Third Mission“ und plädierte für mehr Anreize und weniger Bürokratie im Transfer. Unterschiedliche Werkzeuge der Wissenschaftskommunikation und die wichtige Brückenfunktion der Fachkommunikatorinnen und -kommunikatoren brachte Dr. Beatrice Lugger, Geschäftsführerin und Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe mit ihrer Keynote „Dialogische Kommunikation für Innovation“ ein.


Ein weiteres, größeres Workshop-Format, das auch für die direkten Projektpartner geöffnet werden soll, wird im September 2019 zum Thema „Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft“ in Dresden stattfinden.

 
 
 
 
 
icon Unter der Lupe
 
 
Quelle: Hochschule Flensburg
 
Quelle: Hochschule Flensburg
 
 

„Ideenreich“ – das FabLab von „GrinSH“ an der Hochschule Flensburg

 

Einen öffentlichen Raum für Innovation und Transfer in der deutsch-dänischen Grenzregion rund um Flensburg schaffen – das ist die Idee hinter dem didaktisierten FabLab „Ideenreich“ der Hochschule Flensburg. Die Hochschule wird mit dem fünfteiligen Gesamtprojekt „GrinSH – Grenzland innovativ Schleswig-Holstein“ mit bis zu 6,7 Mio. Euro über 5 Jahre gefördert.

Das Prinzip des so genannten Fabrikationslabors: Jedermann kann hier in einem betreuten, offenen Experimentierraum innovative Werkzeuge erproben und dabei mitunter zu kreativen Entwicklungsprozessen beitragen. Zur Verfügung stehen dazu neben Handwerkzeugen auch 3D-Drucker, Lötstationen, ein Lasercutter sowie eine Portalfräse. Selbstverständlich werden auch die nötigen Verbrauchsmaterialien zur Verfügung gestellt, damit dem kreativen Schaffen nichts im Wege steht.

Eine der Hauptnutzergruppen bislang: Schulklassen. Ein Jahr ist bereits seit der feierlichen Eröffnung von „Ideenreich“ am 7. Juni 2018 vergangen und das Interesse ist ungebremst. Die Bildungsstaatssekretärin (SH) Dr. Dorit Stenke übernahm die Schirmherrschaft und auch zahlreiche andere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaftsverbänden haben sich das FabLab bereits aus nächster Nähe angeschaut. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass es sich nicht um eine „normale“ Werkstatt handelt. Die Hochschule Flensburg will nicht nur den Bastel- und Tüftelspaß von Schülerinnen und Schülern fördern, sondern gleichzeitig einen außerschulischen Bildungsort direkt auf dem Campus der Hochschule schaffen. Die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter konzipieren hierzu zielgruppenspezifische Nutzungsprogramme und Erfahrungsangebote. Inzwischen erproben verschiedene Schulen aus der Region das „Ideenreich“ als Lernort und fungieren dabei gleichzeitig als Ideengeber für die Hochschule. Im Oktober 2018 wurde beispielsweise als spezielles Ferienangebot ein „Innovation Camp“ abgehalten, in dem Oberstufenschülerinnen und -schüler sich für vier Tage der Frage „Wie können wir den Campus der Zukunft verbessern?“ widmeten und auf dieser Basis Designvorschläge erarbeiteten. Unter den Ideen waren zum Beispiel ein wetterfester Pavillon, der es möglich macht, auch bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten, Uni-Scooter zur Verbesserung der Mobilität innerhalb des Campus-Geländes und auch ein neuartiges Bewertungssystem für das Mensaessen.

Darüber hinaus adressiert das FabLab jedoch auch die Bevölkerung von Stadt und Region insgesamt. Die wird mit Transferformaten wie dem monatlich stattfindenden „Reparatur-Café“ und dem sogar zweimal wöchentlich angebotenen „OpenLab“, einem angeleitete „Do it yourself“-Workshop, deutlich.

Im weiteren Projektverlauf ist die Vernetzung mit anderen FabLabs in Deutschland geplant – beispielsweise in Emden und Rendsburg. Erfahrungen mit offenen, betreuten Fabrikationslaboren sollen so gesammelt und geteilt werden. Das Teilprojekt kann auf diese Weise zu einem Best-Practice-Katalog beitragen. Wir wünschen dabei viel Erfolg!

 
 
 
 
 
icon Im Gespräch
 
 
Prof. Funke von „CREAPOLIS-COBURG“

Prof. Dr. Susanne Aileen Funke

„CREAPOLIS-COBURG“

Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

 
Quelle: Hochschule Coburg
 
 
 

Ihre Expertise liegt in der Therapie und Diagnose der Alzheimer-Demenz. 2013 war sie zunächst Professorin für Molekularbiologie an der Hochschule Coburg, hat inzwischen u. a. die Leitung des dortigen Instituts für Bioanalytik und ist seit 2016 Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. Prof. Funke hat an der Ruhr-Universität Bochum Biologie studiert. Promotion und Habilitation folgten an der Universität Düsseldorf, dazu kam eine Umhabilitation an der Universität Bayreuth. Sie ist ein Kind des Ruhrgebiets, geboren 1975.

Aktuell bewegt meine „Innovative Hochschule“ und mich am meisten…

...der Ausbau einer früheren Kühlhalle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in Coburg. Dort soll das neue Domizil für unser „CREAPOLIS“-Projekt entstehen. Wir sind gespannt, denn um uns herum soll ein komplett neuer Stadtteil entstehen.

Wer zu Innovationen in meiner Region beitragen will, der muss ganz konkret…

...den Telefonhörer in die Hand nehmen und unser „CREAPOLIS“-Team kontaktieren: 09561/317-8059!  Des Weiteren hilft die persönliche Kontaktpflege. Ich glaube fest daran, dass sich Innovationen am besten gemeinsam und im interdisziplinären Team voranbringen lassen.

Mit Blick auf andere „Innovative Hochschule“ beeindruckt mich besonders…

...wie vielfältig die verschiedenen Hochschulen oder Verbünde dem Thema Transfer begegnen. Jede Hochschule hat ihr Transferkonzept an ihr jeweiliges Profil und ihre Region angepasst. Die Projekte sind zum Teil themenoffen oder thematisch enger fokussiert.

Sollte ich meine „Innovative Hochschule“ mit drei kreativen Wortneuschöpfungen beschreiben, dann wären dies…

• Kreativitäts-Parship
• Ideen-Schlachthof
• Werkstatt-Nirwana


Wenn ich eine Zeitmaschine hätte…

...würde ich in verschiedene vergangene Zeitepochen reisen. Vielleicht würde ich auch ganz kurz sehen wollen, wie „CREAPOLIS“ und das Areal drum herum in 20 Jahren so aussehen.

 
 
 
 
 
icon Einen Schritt voraus
 
 
Dialog im Museum
 
Quelle: Hochschule RheinMain
 
 

Dialog im Museum

 

Museen sind nicht nur Orte für vergangene Kulturgüter, sondern können auch die nahe Zukunft vor Augen führen. Die Hochschule RheinMain nutzt in der Serie „Dialog im Museum“ das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt a. M. zur Demonstration, wie Innovationen in den Bereichen Smart Home, Smart Mobility und Smart Energy unser tägliches Leben verändern können. Durch Visualisierung und Veranstaltungen können sich Bürgerinnen und Bürger nicht nur anschaulich und verständlich informieren, sondern sich direkt in Diskussionen einbringen. Auf diese Weise kann die interessierte Öffentlichkeit zusammen mit der Wissenschaft und den Unternehmen eine eigene Kompetenz entwickeln, um über die Chancen und Risiken zukünftiger Technologien zu urteilen. Themen wie Künstliche Intelligenz und Smart Citys wurden beispielsweise bereits diskutiert. Eine zusätzliche Internetplattform dient dazu, Fragen und Anregungen aufzunehmen sowie offene Punkte in den Anwendungsszenarien zu hinterfragen. „IMPACT RheinMain“ wagt damit eine Offenheit in kreativem Ambiente, die Innovationen kritisch und konstruktiv begleitet.

 
 
 
 
Wissenschaft am Mikrofon
 

Podcasts sind Audio- oder Videodateien, mit denen man sich in meist unterhaltsamer Art und Weise zu unterschiedlichen Themen informieren kann.  Wer also beim Vorhaben „TT – TRANSFER TOGETHER. Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar“ der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine reine Präsentation von bildungswissenschaftlichen Innovationen vermutet, der liegt falsch. Vielmehr werden Ideen, Eindrücke und Erkenntnisse aus der Forschung lebhaft für Unternehmen, Kultureinrichtungen, Vereine und öffentliche Einrichtungen aufgearbeitet. Das soll nicht nur Wissen transportieren, sondern auch zum Nachdenken und Reflektieren bewährter Ansichten und Verhaltensweisen anregen. Ergänzt werden die Podcasts durch einen Blog mit unterschiedlichen Storys aus der täglichen Projektarbeit an der Hochschule, die die Leserschaft direkt in die Aktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eintauchen lässt. „TRANSFER TOGETHER“ beweist, dass Bildung nicht nur digitalisierbar ist, sondern auch interessant für die Zielgruppe aufbereitet werden kann.

 
 
 
 
Rat und Tat im Transfer
 

Erfolgreiche Regionalentwicklung hängt immer stärker davon ab, traditionelle Branchen und Potenziale einer Region mit neuen Technologien, intelligenten Methoden und Zukunftsthemen zu verbinden. Einige „Innovative Hochschulen“ schaffen hier neue Strukturen und gründen zur Unterstützung etwa Transferbeiräte. Ein besonderes Beispiel ist „ODPfalz – Offene Digitalisierungsallianz Pfalz“: Mit der gemeinsamen Kooperationsstrategie „Transfer für die Zukunft der Pfalz 2030“ stellen sich die Hochschule Kaiserslautern (HS) und Technische Universität Kaiserslautern (TU) der Verantwortung für die Region Pfalz. Hierzu wurde ein interdisziplinärer und mit Expertise besetzter Transferbeirat ins Leben gerufen, der die beiden Institutionen beim Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM verfolgt das Verbundvorhaben „ODPfalz“ einen Ansatz, in dem interdisziplinär für Fachgebiete mit hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz – insbesondere in den fünf Innovationsbereichen Bildung, Gesundheit, Fahrzeuge, Produkte sowie Kreativität und Kooperation – die digitale Transformation mitgestaltet und eine ausgeprägte Innovationskultur geschaffen werden soll. In einem in der Südwestpfalz geplanten „Innovationshub“ werden z.B. Projektaktivitäten neu gegründeter Unternehmen visualisiert und der Bevölkerung zugänglich gemacht.

 
 
 
 
Innovationen aus dem Barcamp
 

„Saxony5“, der Transferverbund der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, setzt mit dem ersten „Dresden Human Resources (HR) Innovation Barcamp“ auf die Kreativität der Verwaltung. Das Besondere an einem Barcamp ist die offene Agenda mit Workshops, deren Inhalte erst im Zuge der Veranstaltung festgelegt und diskutiert werden. Unter dem Motto „HR 4.0: Anspruch trifft Wirklichkeit!“ diskutierten im Mai 2019 vor allem Mitarbeitende aus Personalabteilungen und HR-Management der Hochschulen über Innovationen im Bereich Human Resources. Das „Dresden HR Innovation Barcamp“ ist ein Format im Rahmen des „Saxony5“-Teilprojektes „Marktplatz der Ideen“. Der Transferverbund will damit eine Austauschplattform für Wissen, Kompetenzen und Know-how schaffen, auf der jede Person ihr Wissen anbieten kann und auf der die Kundinnen und Kunden ihre Nachfrage kommunizieren können.

 
 
 
 
Klangvolles aus dem Hamburger Elbtunnel
 

Wer wissen will, wie eine moderne Symphonie in einem stadthistorischen Tunnel klingt, der konnte Ende Mai 2019 einem besonderen Event im wiedereröffneten St. Pauli Elbtunnel in Hamburg beiwohnen. Das mehr als 100 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt Hamburg wurde nach abgeschlossener Sanierung der Schauplatz einer „Tunnelsymphonie“ des Vorhabens Stage_2.0 – Alsterphilharmonie. Die Bühne als Ort des künstlerischen Wissenstransfers und der gesellschaftlichen Teilhabe“. Zusammen  mit der Hamburg Port Authority (HPA) veranstalte die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) insgesamt vier multimedial arrangierte Konzerte, die sich über beide Tunnelröhren erstreckten und damit einen insgesamt 860 Meter langen Klangraum schufen. Die Konzertgäste flanierten an 144 Musikerinnen und Musikern vorbei, die im Abstand von sechs Metern mittels vernetzter Tablets synchronisiert wurden. Lehrende und Studierende der HfMT entwickelten die notwendige Software dazu und komponierten zeitgenössische Stücke eigens für den Auftritt. Die besonderen Gegebenheiten des Tunnels optimal zu inszenieren, erforderte monatelange Vorarbeit, doch die Idee wurde sogar schon rund 15 Jahre vor der „Innovativen Hochschule“ geboren. Mit der Live-Performance geht „Stage_2.0“ einen wichtigen Schritt zu einer neuen Art von Musikgestaltung, wie sie auch auf der Multimedia-Bühne der Hochschule verwirklicht werden soll.

 
 
 
 
 
icon Gut zu wissen
 
 
XELOS als Community-Plattform
 
Quelle: Projektträger Jülich
 
 
XELOS als Community-Plattform der „Innovativen Hochschulen“
 

Wie können der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den und auch innerhalb der „Innovativen Hochschulen“ unterstützt werden? Beispielsweise durch den Aufbau einer Social-Intranet-Plattform. Mit XELOS stellt der Projektträger Jülich eine Kommunikations- und Informationsplattform mit einer Social-Media-Oberfläche zur Verfügung, die auch über die Workshops hinaus zum Community Building beiträgt. Start war am 21. März 2019 und schon jetzt sind mehr als 250 Nutzerinnen und Nutzer aktiv.

Konzipiert ist XELOS als geschützter Austauschraum für eine geschlossene Benutzergruppe, um die organisationsübergreifende Kommunikation innerhalb der IHS-Community zu gestalten, aber auch um individuelle Arbeitsprozesse zu strukturieren. Die angemeldeten Anwenderinnen und Anwender können sich exklusiv innerhalb ihrer Vorhabengruppen austauschen oder auch thematische Gruppen bilden, die offen oder teilnehmerbeschränkt organisiert sind. So sind etwa Gruppen zu den Herausforderungen in Verbünden oder in der Fachkommunikation entstanden – im Übrigen durch die Teilnehmenden selbst verwaltet und ohne Eingriff durch den Projektträger. Zudem dient XELOS der Speicherung von Wissen über die Vorhaben und die Förderinitiative. Hier gibt es beispielsweise ein Glossar, das die wichtigsten Schlagwörter definiert. Aktuelle News und Forenbeiträge unterstützen den Informationsfluss. Ein weiteres interaktives Format ist das „WochenWissen“: Es gibt wöchentlich neue Hintergrundinformationen aus der Bund-Länder-Initiative preis, indem die Teilnehmenden einbezogen und befragt werden. Die Plattform lebt von der Beteiligung und Mitwirkung aller „Innovativen Hochschulen“, die ihre Meinungen und Einschätzungen miteinander teilen.

 
 
 
 
 
icon Veranstaltungen
 
 
 
 

15
Aug

 

INNOVATION HUB 13
 

1. Cottbuser Tag der Additiven Fertigung


Das „Innovation Hub 13“ veranstaltet am 15. August 2019 den 1. Cottbuser Tag der Additiven Fertigung an der BTU Cottbus-Senftenberg. In Vorträgen, Live-Demonstrationen und Rundgängen durch die beteiligten Forschungseinrichtungen können sich Unternehmerinnen, Unternehmer und Interessierte rund um das Thema Additive Fertigung informieren.


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18
Sep

 

INNOVATION HUB 13
 

InnoX2019 Futures Conference – „Innovation Hub 13“ zeigt neue Perspektiven im Wissens- und Technologietransfer


Am 18. September 2019 findet an der Technischen Hochschule Wildau die erste InnoX-Konferenz des „Innovation Hub 13“ statt. Die Zukunftskonferenz widmet sich neuen Instrumenten und Ansätzen des Wissens- und Technologietransfers und soll vor allem das kreative Potenzial gesellschaftlicher Akteure stärker nutzen.


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26
Sep

 

INNOSÜD
 

Internationale Konferenz „Urbanes.Land – Transforming Peripheries“ von „InnoSÜD“


Das „InnoSÜD“-Teilprojekt „Urbanes Land“ widmet sich in einer internationalen und interdisziplinären Konferenz den Regionen zwischen Großstadt und ländlichem Raum. Die Teilnehmenden sollen am 26. September 2019 unterschiedliche Perspektiven einnehmen und nachhaltige Lösungen für die besonderen Herausforderungen in den Regionen außerhalb der traditionellen Stadtzentren diskutieren.


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Herausgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat Fachhochschulen
53170 Bonn
Telefon: +49 (0)228 99 57-0
Fax: +49 (0)228 99 57-83601
E-Mail: information@bmbf.bund.de
Internet: http://www.bmbf.de/
USt-IdNr. des BMBF: DE169838195

Verantwortlich für den Internet-Auftritt

Thomas Christoph Pieper
Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität
Leiter Kommunikation und Geschäftsentwicklung
Projektträger Jülich│ Forschungszentrum Jülich GmbH
Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich
www.ptj.de

Geschäftsführung der Forschungszentrum Jülich GmbH

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Vorstands)
Karsten Beneke (Stellvertr. Vorsitzender des Vorstands)
Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt
Prof. Dr.-Ing. Harald Bolt

Vorsitzender des Aufsichtsrats

MinDir Volker Rieke

 
 
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